Mayr fährt raus (4): Bad Ischl – Waldhausen – Linz

Der finale Tag startet mit der wohl schönsten Zugstrecke. Von Bad Ischl über Ebensee, dem Traunsee entlang bis nach Attnang zur Westbahn. Dort mit dem Railjet bis Amstetten und mit dem Bus weite nach Waldhausen, so der heutige Plan.

In der Früh gibt’s noch kleine Probleme. Wie immer möchte ich am Smartphone mit der ÖBB-App meine Fahrtkarte kaufen. Aber das Handy erzählt mir was von wegen „Ticket nur für Teilstrecke“ und weigert sich, mir eine Fahrkarte für die ganze Strecke bis Waldhausen im Strudengau auszustellen. Bad Ischl bis Amstetten, mehr wird mir nicht angeboten. Egal, dann kauf ich das Ticket für die Weiterfahrt eben im Bus. „Mayr fährt raus (4): Bad Ischl – Waldhausen – Linz“ weiterlesen

Mayr fährt raus (1): Linz – Rohrbach – Schwarzenberg

Mittwoch, halb zehn. Etwa zwei Stunden, nachdem sich normalerweise die Autokolonnen über die B127 nach Linz quälen, bin ich die Gegenrichtung unterwegs. Mit der Mühlkreisbahn von Linz-Urfahr nach Rohrbach, von dort weiter mit dem Bus nach Schwarzenberg.

Mit mir im Zug: Hauptsachlich AusflüglerInnen. Der Seniorenbund macht einen Radausflug, viele Wanderer wollen ins obere Mühlviertel. Eines ist relativ schnell klar: Wer weiter hinaus möchte als nach Ottensheim oder Walding, nimmt eher den Bus. Der Zug ist viel zu langsam. Die Ausschicht ist schön, wenn sich die Diesellok aus den 1970er Jahren den Saurüssel hinaufquält. Will man aber nur rasch von A nach B kommen, dann hilft einem das aber wenig. „Mayr fährt raus (1): Linz – Rohrbach – Schwarzenberg“ weiterlesen

Von „astronomischen Summen“ und „menschenunwürdiger Hetze“

Freiheitliche Statements zur Kulturpolitik muss man eigentlich nicht immer kommentieren. Meist tritt ohnehin eine Situation ein, in der sich blaue Wortmeldungen von selbst disqualifizieren und jeder weitere Kommentar dazu die Skurrilität zwar sichtbarer, aber deswegen nicht erträglicher macht. Manchmal geht mir diese Selbstdisqualifaktion dann doch zu weit. Bei der Kampagnisierung gegen Vereine der Freien Szene in Zusammenhang mit einem der Stadtwache dem Ordnungsdienst kritisch gegenüberstehenden Projekt ist das der Fall.

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Neuer Kulturentwicklungsplan wird beschlossen

Als ob es gestern gewesen wäre: Am 15. Oktober 2007 bin ich gemeinsam mit dem letzte Woche leider viel zu früh verstorbenen Jürgen Himmelbauer bei einer Pressekonferenz im Lentos-Café gesessen und habe einen Gemeinderatsantrag vorgestellt. Unsere Forderung war: Der im Jahr 2000 beschlossene Kulturentwicklungsplan (KEP) sollte evaluiert werden, um anschließend eine Neufassung vorzunehmen. Mein Antrag war nicht nur im Sinne des „Alten KEP“, der sich das Prinzip „work in progress“ auf die Fahnen heftete, sondern basierte auch auf kulturpolitischen Wandlungen der Nullerjahre: Linz bewarb sich um die Ausrichtung der Europäischen Kulturhauptstadt, das Lentos wurde eröffnet, Gerüchte über die Schließung der Tabakfabrik geisterten herum, und vieles, vieles mehr.

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