Viele Fragen im Gemeinderat

Für die kommende 51. Gemeinderatssitzung am 23. April habe ich diesmal keine Anträge, sondern drei Anfragen vorbereitet (ich bin eben ein neugieriger Mensch). In dieser Sitzung interessiere ich mich für die Situation der Jugendlichen in der Solarcity, für die Platznot bei den Linzer Beachvolleyballanlagen und für die Förderung der Kreativwirtschaft. Im Detail schaut das folgendermaßen aus:

  • Von Vizebürgermeisterin Ingrid Holzhammer (SPÖ) will ich wissen, ob es bereits Pläne gibt, in der Solarcity ein Jugendzentrum zu errichten. Ebelsberg ist immerhin der Stadtteil von Linz, der den höchsten Anteil junger Menschen aufweist, meiner Meinung nach fehlen in der Solarcity – abgesehen vom Sportpark – aber noch Freizeitangebote für Jugendliche. Die gesamte Anfrage ist hier zu finden.
  • Meine Fragen an Vizebürgermeisterin Christiana Dolezal (SPÖ) beziehen sich auf die Situation an den öffentlich zugänglichen Beachvolleyballplätzen in Linz. Vor allem im Sommer kommt es dort zu erheblichen Wartezeiten (viele Menschen – wenig Plätze). Ich will nun also wissen, ob es Ausbaupläne gibt und wie diese Aussehen. Den Volltext gibt es hier.
  • Die Wirtschaftsstadträtin Susanne Wegscheider (ÖVP) befrage ich zur Förderung der Kreativwirtschaft. Im Besonderen interessieren mich die Höhe der Förderungen, die EmpfängerInnen und die Kriterien, nach denen Förderungen vergeben werden. Alle Fragen sind hier aufgelistet.

Die gesamte Tagesordnung für die nächste Sitzung sollte in Kürze ist auf der Internetseite der Stadt Linz zu finden sein, ich werde die nächsten Tage dafür nutzen, eine Vorschau auf die Sitzung zu verfassen (die dann natürlich wieder hier veröffentlicht wird).

Unsere Anträge und Anfragen können wie immer unter linz.gruene.at abgerufen werden.

Grüne Vorwahlen?

Grüne Vorwahlen?
Grüne Vorwahlen?

Will man auf die Grüne KandidatInnen-Liste für den Nationalrat, für einen Landtag oder für einen Gemeinderat, muss man kein Parteimitglied sein, nur für das aktive Wahlrecht ist ein grünes Parteibuch notwendig. Bei den Grünen in OÖ ist es so, dass sowohl die Gemeinderatslisten als auch die Landtagslisten von allen Mitgliedern gewählt werden, es gibt also kein Delegiertensystem: Wer kommt darf wählen. Eine Besonderheit beim Wahlsystem gibt es in Wien, wo man nicht einmal Mitglied sein muss, um wählen zu dürfen, es reicht, wenn man sich als UnterstützerIn registrieren lässt.

Vorgestern hat mein Twitter-Client beinahe ununterbrochen gefiept, der RSS-Reader hat außergewöhnlich oft gebimmelt. Und das alles deswegen, weil sich vor einigen Tagen in Wien ein paar BlogerInnen auf Einladung von Helge Fahrnberger, Jana Herwig und Martin Schimak zusammengesetzt haben und das Projekt „Grüne Vorwahlen“ gestartet haben. Ziel dieser Initiative ist es, möglichst viele Grün-SympathisantInnen dafür zu gewinnen, sich als UnterstützerInnen der Grünen registrieren zu lassen und damit die Liste für die Gemeinderatswahlen mit zu bestimmen. „Grüne Vorwahlen?“ weiterlesen

Ist Linz eine Nazi-Stadt?

Im Rahmen von Linz09 wird die nationalsozialistische Vergangenheit der Stadt Linz thematisiert, sei es durch die Ausstellung im Schlossmuseum (die ja auch durchaus unterschiedlich aufgenommen wird) oder durch Projekte wie „In Situ“ oder „Unter uns“ (eine Kurzbeschreibung der Projekte gibt es auch unter fm4.orf.at).

In den OÖ. Nachrichten vom 25. März 2009 stellt Roman Sandgruber, Universitätsprofessor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der JKU Linz, nunmehr die im Titel zitierte Frage, ob Linz eine Nazi-Stadt sei. Durch die Art der Thematisierung der eigenen Geschichte würde sich in der internationalen Aufmerksamkeit das Bild als „Kulturhauptstadt des Führers“ und als „Nazi-Stadt“ verfestigen, schreibt er in seinem Kommentar. Wie soll man also damit umgehen, dass Linz eine Nationalsozialistische Vergangenheit hat? Übertreibt es Linz mit der Nazi-Zeit? „Ist Linz eine Nazi-Stadt?“ weiterlesen

lauter.fm – Neue Jugendplattform

lauter.fm
lauter.fm

lauter.fm nennt sich eine neue Jugendplattform, die von den Grünen OÖ initiiert wurde. Basierend auf Vorschlägen von Sebastian Moser bietet diese Seite vor allem Platz: Platz für Diskussionen, für Vernetzungen, für Gedanken, für einen eigenen Blog. Natürlich steht das Thema Politik im Zentrum von lauter.fm, aber auch Lebensbereichen wie Freizeit, Musik, Liebe, Konzerte, Schule oder Beruf wird auf lauter.fm ein virtueller Raum geboten. Die Registrierung eines eigenen Blogs steht allen offen, gebraucht wird eigentlich nur ein Name, eine Mailadresse und ein Internetzugang.

PS: lauter.fm ist übrigens auch auf Facebook vertreten.