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	<title>Severin Mayr &#187; Gemeinderatswahl</title>
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		<title>Stadtsenat: Die Verteilung der Ressorts</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 12:36:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Sitze in der Linzer Stadtregierung werden nach dem d´Hondtschen Verfahren vergeben, nach dem Wahlergebnis der Gemeinderatswahl stehen also der SPÖ vier Sitze zu, der ÖVP zwei, FPÖ und Grüne können jeweils eine StadträtIn nominieren. Die StadträtInnen müssen dabei nicht &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2009/10/stadtsenat-die-verteilung-der-ressorts/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sitze in der Linzer Stadtregierung werden nach dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/D%E2%80%99Hondt-Verfahren" target="_blank">d´Hondtschen Verfahren</a> vergeben, nach dem <a href="http://www.linz.at/zahlen/100_wahlen/080_GR09/" target="_blank">Wahlergebnis der Gemeinderatswahl</a> stehen also der SPÖ vier Sitze zu, der ÖVP zwei, FPÖ und Grüne können jeweils eine StadträtIn nominieren. Die StadträtInnen müssen dabei nicht vom gesamten Gemeinderat, sondern jeweils von der eigenen Fraktion gewählt werden. Ganz abgesehen, dass die Sinnhaftigkeit dieses Regierungssystems, das auch auf Landesebene verwendet wird, zumindest diskussionswürdig ist, kommt diesmal die Besonderheit hinzu, dass von sechs im Gemeinderat vertretenen Listen immerhin vier gleichzeitig in der Regierung vertreten sind.<span id="more-697"></span></p>
<p>Seit der Wahl gibt es Verhandlungen zwischen den Fraktionen (um es genauer auszudrücken: ÖVP, FPÖ und Grüne reden jeweils mit der SPÖ). Dabei soll die Verteilung der Ressorts vereinbart werden, was nunmehr auch zu einem Teil geschehen ist. Bis auf die Kompetenzen der SPÖ-StadträtInnen sind die Verantwortungsbereiche im Großen und Ganzen fixiert.</p>
<p><strong>Das Grüne Ressort: Umwelt, Bildung und Frauen</strong></p>
<p>Nach den bisherigen Gesprächen mit der SPÖ steht nunmehr fest, dass unsere Spitzenkandidatin <img class="alignnone" title="Facebook" src="http://www.nola.com/08design/images/icon_facebook.jpg" alt="" width="12" height="12" /> <a href="http://www.facebook.com/people/Eva-Schobesberger/1577068146" target="_blank">Eva Schobesberger</a> Stadträtin für Umwelt, Frauen und Bildung wird. Wir können damit absolut zufrieden sein, immerhin sind diese Themen  einerseits Kernbereiche Grüner Politik, andererseits ist das Ressort vom Umfang her (die OÖ. Nachrichten nennen es sogar <a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/art66,276414" target="_blank">&#8220;Großressort&#8221;</a>) bemerkenswert.</p>
<p><strong>Schwarz und Blau: Vieles gleich, manches neu</strong></p>
<p>Während bei den Ressorts der ÖVP-Stadtsenatsmitglieder kaum etwas ändert, bekommen die neu in die Stadtregierung eingezogenen Freiheitlichen gleich ihr Wunschressort und <a href="http://derstandard.at/fs/1254311560342/Freiheitliche-erhalten-in-Linz-Sicherheitsressort" target="_blank">Detlef Wimmer wird Sicherheitsstadtrat</a>. Ganz abgesehen davon, dass sie Sicherheitskompetenzen einer Gemeinde wohl eher marginal sind, gibt es nunmehr &#8211; völlig zurecht &#8211; Diskussionen darüber, ob jemand, dem immer wieder <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090723_OTS0152" target="_blank">Kontakte zum rechtsextremen Bund freier Jugend</a> nachgesagt werden, wirklich die Idealbesetzung für so eine Funktion ist (um es vornehm auszudrücken).</p>
<p>Grundsätzlich wäre ja gegen ein Sicherheitsressort nicht viel einzuwenden, ginge es doch aufgrund der Gemeindekompetenzen vor allem um Fragen der Kontrolle von Sperrzeiten bei Lokalen und um die Feuerwehr. Problematisch wird es dann, wenn die von ÖVP und FPÖ geforderte Stadtwache wirklich eingerichtet wird und diese Stadtwache darüber hinaus für die Überwachung neuer Verordnungen (z.B. Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen) zuständig ist.</p>
<p>Der erste Punkt (die Einrichtung einer Stadtwache) scheint einzutreten: Haben in den vergangenen Jahren die SPÖ und wir immer gegen einen solchen Sicherheitskörper gestimmt, <a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/art66,276920" target="_blank">kehrt die SPÖ nunmehr von ihrem &#8220;Njet&#8221; ab</a> und wird im Gemeinderat der Einrichtung einer Stadtwache zustimmen. Klar ist, dass es von uns dazu sicher kein positives Abstimmungsverhalten geben wird, wir halten die Einführung einer Parallelpolizei weiterhin für einen völlig falschen Ansatz. Wie Wimmer sich seine Stadtwache vorstellt, hat er ja auch schon mitgeteilt. Zumindest Schlagstöcke oder Pfefferspray müsste schon sein.</p>
<p>Die FPÖ wird sich nunmehr wohl auch Kompetenzen für ihre Stadtwache wünschen, in Vergangenheit wurde schon oft genug die Forderung nach einem Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen aufgestellt. Zu hoffen ist, dass es dann wenigstens für solche Verordnungen keine Mehrheit im Gemeinderat gibt&#8230;</p>
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		<title>Wahl 2009: Mein erstes Fazit</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 10:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein paar Tage hat es gedauert, bis ich es geschafft habe, meine Eindrücke vom Wahlkampf und vom Wahlergebnis zusammenzufassen. Das hat mehrere Gründe: Einerseits habe ich in den letzten Tagen ein bisschen Schlaf nachgeholt, andererseits ist es wohl ein Gerücht, &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2009/10/wahl-2009-mein-erstes-fazit/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar Tage hat es gedauert, bis ich es geschafft habe, meine Eindrücke vom Wahlkampf und vom Wahlergebnis zusammenzufassen. Das hat mehrere Gründe: Einerseits habe ich in den letzten Tagen ein bisschen Schlaf nachgeholt, andererseits ist es wohl ein Gerücht, dass es nach der Wahl deutlich ruhiger ist als vor der Wahl (ganz abgesehen davon, dass es vielerorts auch den Ansatz gibt, dass &#8220;nach der Wahl&#8221; ohnehin &#8220;vor der Wahl&#8221; sei&#8230;). Darüber hinaus wollte ich aus der (durchaus positiven) Emotion des Wahlabends heraus keine voreiligen Schlüsse ziehen.</p>
<p>Das <span class="removed_link">Ergebnis der Landtagswahl</span> bzw. der <a href="http://linz.at/zahlen/100_wahlen/080_GR09/" target="_blank">Gemeinderatswahl in Linz</a> dürfte hinlänglich bekannt sein. Auf Landesebene stagnieren die Grünen, in der Stadt gibt es ein kleines Plus von 0,6 Prozentpunkten. Andreas Lindinger hat in seiner hervorragenden <a href="http://www.andreaslindinger.at/?p=1179" target="_blank">Analyse</a>, der ich mich zu einem überwiegenden Teil anschließen kann, vor allem die Landesebene beleuchtet, ich werde michauf die Situation in der Stadt Linz beschränken, so weit das möglich ist.<span id="more-684"></span></p>
<p><strong>Die Ausgangslage</strong></p>
<p>Im Gegensatz zu Andreas Lindinger bin ich nicht der Meinung, dass die Voraussetzungen wirklich gut waren. Die Grünen haben immerhin in den letzten Jahren beinahe bei jeder Wahl verloren, beispielhaft möchte ich die Wahl zum Europäischen Parlament anführen, bei der wir erst im heurigen Juni ein Minus von drei Prozentpunkten eingefahren haben. Vor allem in der äußeren Stimmung uns Grünen gegenüber hat es also schon einmal bessere Zeiten gegeben. Auch <a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2130615/umfragen-sehen-oevp-ooe-klar-vorne.story" target="_blank">Umfragen</a>, die vor der Wahl publiziert wurden, haben uns ein Minus vorausgesagt.</p>
<p>Die gute Nachricht zuerst: Seit die Grünen in Linz existieren, hat es bei jeder Kommunalwahl Zugewinne gegeben. Dass der Zugewinn diesmal kleiner ausgefallen ist, liegt meiner Einschätzung nach unter anderem auch &#8211; aber nicht nur &#8211; an der bundesweit schlechteren Stimmung den Grünen gegenüber &#8211; wobei ein großer Teil der Schuld dafür sicher bei uns selbst zu suchen ist. Die Niederlage bei den letzten Nationalratswahlen, das Debakel bei den EU-Wahlen und die vorangegangene Diskussion rund um Johannes Voggenhuber haben uns massiv Schaden zugefügt. Dazu kommt, dass wir mit einer relativ unbekannten Spitzenkandidatin in der Linzer Wahlkampf gezogen sind, deren Positionierung natürlich auch Energie und Ressourcen gekostet hat. Ergänzend kommt noch dazu, dass unsere Gemeinderatsliste erst Anfang des Jahres erstellt wurde, was zu einem sehr engen Zeitplan für den Wahlkampf führte.</p>
<p><strong>Die Themensetzung</strong></p>
<p>Aufbauend auf ein <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/wahlprogramm/" target="_blank">umfangreiches Wahlprogramm</a> haben wir uns in Linz auf die Bereiche Wohnen, Integration, Umwelt und Rechtsextremismus konzentriert, wobei ich denke, dass die Themenauswahl grundsätzlich richtig war. Während Gerda Lenger in Linz ohnehin durch ihr Engagement im Umweltbereich bekannt ist, haben wir versucht, den Wohnbereich mit Eva Schobesberger und den Integrationsbereich mit Marie-Edwige Hartig in Verbindung zu bringen. Vor allem zweiteres ist sehr gut gelungen, wenn man sich die verschiedenen Medienberichte (z.B.  <a href="http://derstandard.at/fs/1253596439967/Muessen-jetzt-alle-Migranten-Bier-trinken" target="_blank">Standard</a>,  <a href="http://diepresse.com/home/politik/ooewahl/510112/index.do" target="_blank">Presse</a> und <a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/landespolitik/art383,133152" target="_blank">OÖ. Nachrichten</a>) ansieht. Das Thema Rechtsextremismus hat vor allem durch Diskussionen über FPÖ-Mitglieder öffentliche Aufmerksamkeit erfahren.</p>
<p>Wir haben ganz bewusst versucht, einen &#8220;Positivwahlkampf&#8221; zu führen und konkrete Änderungsvorschläge vorzulegen. Dabei haben wir auch das bereits bekannt Grüne Phänomen wieder entdeckt, dass Grüne Konzepte zwar wunderbar durchdacht sind, in einem Wahlkampf aber schwierig zu kommunizieren sind (ganz ehrlich: Wer hat verstanden, wie wir uns die Schaffung neuer Wohnungen und die Senkung der Betriebskosten tatsächlich vorstellen?).</p>
<p><strong>Der Wahlkampf</strong></p>
<p>In meinen zehn Jahren bei den Grünen habe ich einen derartig engagierten Wahlkampf bisher noch nie erlebt. Vor allem auch der Einsatz vieler AktivistInnen, die unter anderem alleine in Linz in knapp vier Wochen 36.000 (!) Folder verteilt haben, ist für mich dafür ausschlaggebend, das wir trotz der ungünstigen Ausgangslage bei der Wahl dazugewinnen konnten. Ich habe auch die &#8211; wie ich finde sehr gelungene &#8211; <a href="http://www.mit-uns-gerecht.at/" target="_blank">Kampagne der Grünen Vorarlberg</a> mitverfolgt, wo eine Woche zuvor gewählt wurde. Wie schwierig unsere Ausgangsposition war, erkennt man auch daran, dass ganz im Westen die Grünen trotz eines sehr engagierten Wahlkampfs nur 0,1 Prozent zugelegt haben.</p>
<p>Ein kurzer Blick zu den Ergebnissen der anderen Parteien: Auffallend ist, dass die ÖVP Linz mit ihrem Wahlkampf, der in Stil und Inhalt an die FPÖ erinnerte, erfolgreich war. Natürlich ist es schwierig zu beurteilen, ob die ÖVP nicht auch vom starken Landesergebnis profitiert hat, bemerkenswert ist aber auf jeden Fall, dass sich kaum jemand durch diesen Wahlkampf abschrecken ließ, die ÖVP zu wählen. Eher das Gegenteil war der Fall: Die ÖVP gewann in Linz im Vergleich zum Landesergebnis stärker hinzu, das Plus der FPÖ war in der Stadt geringer als am Land (wobei sich die Zugewinne der FPÖ vor allem aus ehemaligen SPÖ-Stimmen und Stimmen von &#8220;Zugezogenen und JungwählerInnen&#8221; zusammensetzen). Was politisch für die ÖVP wie ein Sieg aussehen mag, hat für das Zusammenleben in der Stadt natürlich einen negativen Beigeschmack: Durch die Fokussierung der ÖVP auf die Themen &#8220;Sicherheit&#8221; und &#8220;Integration&#8221; und die Koppelung dieser beiden Bereiche wurde eine Polarisierung erreicht, die Integrationsbemühungen nachhaltig schädigt.</p>
<p><strong>Die nackten Zahlen</strong></p>
<p>Netto bleibt für uns ein Gewinn von 1.259 WählerInnen über. Verloren haben wir Stimmen von  &#8220;Gestorbenen und Weggezogenen&#8221;, während unser Plus vor allem auf Stimmen von &#8220;JungwählerInnen und Zugezogenen&#8221; zurückzuführen ist, wie die <a href="http://www.linz.at/zahlen/100_wahlen/080_GR09/GR03GR09_gruene.html" target="_blank">WählerInnenstromanalyse</a> zeigt. Interessant ist, dass wir von der Krise der Sozialdemokratie nicht profitieren konnten. Die früher oft angesprochenen WechselwählerInnen zwischen Rot und Grün scheint es demnach nicht zu geben.</p>
<p>Betrachtet man die <a href="http://www.linz.at/zahlen/100_Wahlen/080_GR09/SEITE_2/" target="_blank">Bezirksergebnisse der Gemeinderatswahl</a> in Linz, sieht man, dass sich unser Plus vor allem darauf zurückzuführen lässt, dass wir vor allem in den Bezirken, in denen wir ohnehin schon relativ hohe Stimmenanteile gehabt haben, noch einmal zugelegt haben.</p>
<ul>
<li>Altstadtviertel 26,7% (+4,3)</li>
<li>Römerberg-Margarethen 24,6% (+5,9)</li>
<li>Freinberg 36,1% (+10,5)</li>
</ul>
<p>Keine (oder negative) Änderungen im Vergleich zu 2003 gibt es in den Bezirken, in denen wir schon bisher verhältnismäßig schlechte Ergebnisse erzielt haben. Ich denke, dass sich daraus ein Arbeitsauftrag für die nächsten 6 Jahre ableiten lässt.</p>
<p><strong>Lernen &#8211; und besser machen</strong></p>
<p>Dieses Fazit beschreibt eine erste individuelle Einschätzung. Der nächste Schritt ist es, in den zuständigen Gremien der Grünen die Ereignisse und Ergebnisse der letzten Monate umfangreich zu analysieren und zu diskutieren, um daraus für zukünftige Wahlkämpfe zu lernen. Dass vieles in den kommenden Wahlauseinandersetzungen besser gemacht werden kann und muss, steht für mich außer Frage.</p>
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		<title>Wieso eigentlich Grün wählen?</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 12:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die letzte Woche vor den Landtags- und Gemeinderatswahlen hat begonnen, es bleiben also noch rund 135 Stunden, um Menschen davon zu überzeugen, dass eine &#8211; bzw. besser gesagt &#8211; zwei Stimmen für die Grünen wichtig sind. Das Wahlergebnis am Sonntag &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2009/09/wieso-eigentlich-gruen-waehlen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzte Woche vor den Landtags- und Gemeinderatswahlen hat begonnen, es bleiben also noch rund 135 Stunden, um Menschen davon zu überzeugen, dass eine &#8211; bzw. besser gesagt &#8211; zwei Stimmen für die Grünen wichtig sind. Das Wahlergebnis am Sonntag wird immerhin die politische Landschaft für die nächsten Jahre maßgeblich prägen, es ist also nicht egal, wie die Wahl ausgeht.</p>
<p>Auf Landesebene geht es um eine <strong>Richtungsentscheidung</strong>: Wer will, dass sich die Politik in Oberösterreich in den nächsten sechs Jahren nicht an den menschenverachtenden Parolen der FPÖ ausrichtet, dem bleibt nur die Möglichkeit, die Grünen zu wählen. Nur mit starken Grünen ist garantiert, dass ÖVP und SPÖ nicht am 28. September vor der FPÖ-Parteizentrale stehen und sich die nächsten Jahre von der FPÖ vor sich hertreiben lassen.</p>
<p>Natürlich war nicht immer alles uneingeschränkt toll, was in den letzten sechs Jahren passiert ist, das wird auch kaum jemand erwartet haben. Aber es war bei weitem nicht alles schlecht. Herausragend sind sicher das <strong>Antidiskriminierungsgesetzes</strong> und die Schaffung von <strong>14.500 Jobs im Ökobereich</strong> (was nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch der steigenden Arbeitslosigkeit entgegenwirkt), aber auch jährliche Steigerungen im Sozialbudget, die Wahlaltersenkung auf 16 Jahre und die Einführung des beitragsfreien Kindergartens möchte ich erwähnen.</p>
<p>Auf Gemeindeebene geht es darum, wie es nach dem Verlust der absoluten Mehrheit der SPÖ in den nächsten sechs Jahren weitergeht. In Zukunft soll es unserer Ansicht nach endlich möglich sein</p>
<ul>
<li>Kulturinitiativen strukturell abzusichern</li>
<li>Jugendliche in Entscheidungsprozesse einzubinden und Freiräume zu schaffen</li>
<li>Migrationspolitik zu betreiben, die das Zusammenleben und nicht die Ausgrenzung in den Mittelpunkt stellt</li>
<li>den öffentlichen Verkehr auszubauen (Nachtlinien, Taktverdichtungen,&#8230;)</li>
<li>Projekte in den Stadtteilen auszubauen und zu fördern</li>
<li>leistbaren und qualitativ hochwertigen Wohnraum zu schaffen</li>
</ul>
<p>Unsere Ideen für Linz haben wir in einem <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/wahlprogramm/" target="_blank">Wahlprogramm</a> zusammengefasst. Ganz bewusst haben wir uns dabei darauf konzentriert, <strong>konkrete Maßnahmen für Linz</strong> vorzuschlagen, statt allgemein politische Grundsätze zu formulieren &#8211; es ist eben ein Wahl- und kein Parteiprogramm.</p>
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		<title>Der Wahltag: Ankreuzen und schreiben</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 12:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl 2009]]></category>
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		<description><![CDATA[In nicht mehr ganz zwei Wochen ist es also so weit: es wird gewählt. Und zwar eine ganze Menge. Insgesamt drei verschiedene Stimmzettel warten im Wahllokal (einer davon ist lila, der ist für die Landtagswahl, zwei sind grau, damit können &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2009/09/der-wahltag-ankreuzen-und-schreiben/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In nicht mehr ganz zwei Wochen ist es also so weit: es wird gewählt. Und zwar eine ganze Menge. Insgesamt drei verschiedene Stimmzettel warten im Wahllokal (einer davon ist lila, der ist für die Landtagswahl, zwei sind grau, damit können der Gemeinderat und der Bürgermeister gewählt werden).</p>
<p>Bei den Gemeinderats- und Landtagswahlen können darüber hinaus auch maximal drei Vorzugsstimmen vergeben werden. Die KandidatInnen der Grünen Linz für die Gemeinderatswahl sind unter <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/kandidatinnen/" target="_blank">linz.gruene.at</a> zu finden, die Wahlkreislisten für die Landtagswahl wurden in der <a href="http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xbcr/SID-53357AE3-C141122D/ooe/pr_kreiswahlvorschlaege.pdf" target="_blank">Amtlichen Linzer Zeitung</a> (PDF) veröffentlicht. Die Listen mit den Namen sind auch direkt in der Wahlzelle ausgehängt. Die Namen der Vorzugsstimme müssen (bzw. dürfen) direkt in das vorgesehene Feld am Wahlzettel geschrieben werden.</p>
<p>Wer also zum Beispiel mir eine Vorzugsstimme auf Gemeindeebene geben möchte (was mich natürlich außerordentlich freuen würde), kann das einfach folgendermaßen machen:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-666" title="Vorzugsstimme" src="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2009/09/vorzugsstimme.png" alt="Vorzugsstimme" width="400" height="73" /></p>
<p>Wer direkt im Wahllokal wählen möchte, kann das am 27. September zwischen 7:00 und 16:00 Uhr tun. Alternativ dazu gibt es auch die Möglichkeit, die Stimme(n) mittels Wahlkarte abzugeben. Diese kann online unter <span class="removed_link">linz.at</span> angefordert werden. <strong>Wichtig:</strong> Die ausgefüllte Wahlkarte muss bis spätestens 27. September bei der Wahlbehörde eingelangt sein!</p>
<p>Infos zu den Wahlen sind übrigens ab sofort auch in <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/wahlkompass/elections-2009-your-vote-counts/" target="_blank">englisch</a>, <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/wahlkompass/elections-2009-votre-voix-compte/" target="_blank">französisch</a>, <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/wahlkompass/elecciones-2009-su-voto-cuenta/" target="_blank">spanisch</a>, <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/wahlkompass/izbori-2009-g-va-glas-se-broji/" target="_blank">kroatisch</a>, <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/wahlkompass/wybory-2009-twoj-glos-sie-liczy/" target="_blank">polnisch</a> und <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/wahlkompass/secim-2009-sizin-oyunuz-oenemli/" target="_blank">türkisch</a> auf den Webseiten der Grünen Linz zu finden. Weitere Hinweise &#8211; und die Möglichkeit eine Wahlkarte zu beantragen &#8211; gibt es unter <a href="http://www.linz.at/wahl" target="_blank">www.linz.at/wahl</a>.</p>
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		</item>
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		<title>Frisch eingetroffen &#8211; Der Gr&#252;ne Kinospot</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 10:50:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[We proudly present: Der Kinospot der Grünen Linz zur kommenden Gemeinderatswahl. Youtube-Link: http://www.youtube.com/watch?v=WJGAENSyJXs]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>We proudly present: Der Kinospot der Grünen Linz zur kommenden Gemeinderatswahl.</p>
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