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	<title>Severin Mayr &#187; Gemeinderat</title>
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	<description>Weblog von Severin Mayr, Gemeinderat der Grünen in Linz</description>
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		<title>Freie Lizenzen: Sonderförderung in Linz</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 13:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Anfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Lizenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturförderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem Jahr 2009 werden von der Stadt Linz digitale bzw. digitalisierbare Veröffentlichungen, die zu nichtkommerziellen Zwecken der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden, durch eine Sonderförderung unterstützt. Kunst- und Kulturprojekte, die unter einer freien Lizenz veröffentlicht werden, erfahren eine zusätzliche Förderung durch einen Pauschalaufschlag von 10% über dem von Linz Kultur erarbeiteten Vorschlag. Um herauszufinden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Jahr 2009 werden von der Stadt Linz digitale bzw. digitalisierbare Veröffentlichungen, die zu nichtkommerziellen Zwecken der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden, durch eine Sonderförderung unterstützt. Kunst- und Kulturprojekte, die unter einer freien Lizenz veröffentlicht werden, erfahren eine zusätzliche Förderung durch einen Pauschalaufschlag von 10% über dem von <a href="http://www.linz.at/kultur/2096.asp">Linz Kultur</a> erarbeiteten Vorschlag.</p>
<p>Um herauszufinden, ob diese Förderung auch in der Praxis funktioniert, habe ich im Gemeinderat eine Anfrage an den zuständigen Kulturreferenten Dr. Erich Watzl (ÖVP) gestellt, die er mir in der heutigen Sitzung beantwortet hat. Das Positive zuerst: Alle Anträge auf Sonderförderung wurden genehmigt. Die Einschränkung: Es gab bislang laut Anfragebeantwortung erst 8 Ansuchen (2009: 2; 2010: 0;2011: 6). Insgesamt wurden seit 2009 ganze 660 Euro an zusätzlicher Förderung für unter eine Freien Lizenz veröffentlichte Kunst- und Kulturprojekte ausgeschüttet. <em>UPDATE (16.09.11): </em>2009 wurden 200 Euro ausbezahlt, 2011 waren es 460 Euro.</p>
<p>Diese Zahlen, die nicht unbedingt darauf hinweisen, dass die Förderung schon wirklich funktioniert, lassen für mich ein paar mögliche Schlüsse zu. Die aus meiner Sicht wahrscheinlichste Variante: Die zusätzliche Förderung für unter einer Freien Lizenz veröffentlichte Werke ist bei den FörderwerberInnen noch nicht bekannt. Das würde bedeuten, dass eine intensivere Bewerbung dieser durchaus sinnvollen Maßnahme notwendig ist. Ebenfalls möglich ist natürlich, dass grundsätzlich nur eine sehr geringe Anzahl an Kunst- und Kulturprojekten gefördert werden, wodurch Sonderförderungen gar nicht möglich sind.</p>
<p>Sollte es unter meinen geschätzten Blog-BesucherInnen welche geben, die Erfahrungen mit der Sonderförderung haben, bin ich natürlich auf Berichte sehr gespannt.</p>
<p>Weiterführende Informationen:</p>
<ul>
<li><a href="http://portal.linz.gv.at/Serviceguide/viewChapter.html?chapterid=122699">Förderungsrichtlinien der Stadt Linz</a></li>
<li><a href="http://portal.linz.gv.at/ServiceResource/booklet/20081106-1145-6261866470.pdf">Creative Commons – eine Sonderfördermaßnahme</a> für Veröffentlichungen im Internet (Infos als PDF)</li>
</ul>
<p><em>Update (27.09.2011): Andrea Mayer-Edoloeyi berichtet <a href="http://andreame.at/content/vorschläge-und-ideen-für-die-freie-lizenzen-förderung-der-stadt-linz-gesucht">auf ihrem Blog</a>, dass das Thema auch im <a href="http://www.linz.at/kultur/stadtkulturbeiratlinz.asp">Linzer Stadtkulturbeirat</a> behandelt wurde und dass bereits erste Schritte in Planung sind, um die (Förder-)Situation zu verbessern.</em></p>
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		<title>Vorschau auf die 18. Gemeinderatssitzung</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 12:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Spekulation]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtwache]]></category>
		<category><![CDATA[Swap]]></category>

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		<description><![CDATA[Während im Kontrollausschuss die Aufklärung der fatalen Swap-Geschäfte der Stadt Linz läuft, kommt der Gemeinderat am 15. September zu seiner ersten Sitzung nach dem Sommer zusammen. In aller Kürze ein Blick auf die aus meiner Sicht spannendsten Diskussionspunkte: Die Tagesordnung beinhaltet zwei Anträge zum Finanzdesaster. Einerseits geht es um die Einbringung der Klage gegen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während im Kontrollausschuss die Aufklärung der fatalen <a href="http://linz.gruene.at/aktuelles/swap-debakel/">Swap-Geschäfte der Stadt Linz</a> läuft, kommt der Gemeinderat am 15. September zu seiner ersten Sitzung nach dem Sommer zusammen. In aller Kürze ein Blick auf die aus meiner Sicht spannendsten Diskussionspunkte: Die <a href="http://www.linz.at/Politik/GrSitzungen/index.asp?S_ID=73">Tagesordnung</a> beinhaltet zwei Anträge zum Finanzdesaster. Einerseits geht es um die Einbringung der Klage gegen die BAWAG, wozu weitere Beauftragung von RechtsanwältInnen sowie eine Erhöhung der Rechts- und Beratungskosten beschlossen werden soll (TOP D.5), andererseits wird auch die Richtigkeit des Rechnungsabschlusses 2010 thematisiert (TOP I.). Ungleich intensiver wird dann aber die Oktober-Sitzung des Gemeinderates, wenn die Entscheidung über weitere Zahlungen an die BAWAG auf der Tagesordnung stehen soll.</p>
<p><span id="more-1571"></span></p>
<p>Auf Antrag der Grünen wird unter anderem die Verbreiterung der Nibelungenbrücke thematisiert, um endlich eine brauchbare Donauquerung für FußgängerInnen und RadfahrerInnen zu ermöglichen. Außerdem fordern wir eine Novellierung des Mineralrohstoffgesetzes. Die geplante Schottergrube beim Pichlingersee macht deutlich, welche Defizite &#8211; vor allem im Bereich des AnrainerInnenschutzes &#8211; im aktuell gültigen Gesetz bestehen. Wäre im MinroG vorgsehen, dass auf AnrainerInnen Rücksicht zu nehmen ist, wäre der geplante Schotterabbau in Pichling wohl von vornherein unmöglich gewesen.</p>
<p>Ein Jahr nach Einführung des <a href="http://www.stadtwachelinz.at/">Ordnungsdienstes</a> (aka Stadtwache) beantragen wir, diesen wieder aufzulösen. Die 1,5 Millionen Euro, die der Ordnungsdienst jährlich kostet, können aus unserer Sicht sinnvoller eingesetzt werden &#8211; zum Beispiel für Streetwork und Stadtteilarbeit. Wir sind überzeugt davon, dass Investitionen in den Sozialbereich deutlich mehr zu einer &#8220;sicheren&#8221; Stadt beiträgt, als eine sündteure, unverhältnismäßige und unnötige Kontrollinstanz. Statt auf 30 MitarbeiterInnen aufgestockt zu werden, soll die Stadtwache ihren Platz in den <a href="http://www.linz.at/archiv/bestand/archiv_uebersicht_details.asp?b_id=2;52;237">Geschichtsbüchern</a> finden. Die dadurch frei werdenden Steuergelder sollen für Maßnahmen zur tatsächlichen Steigerung der Lebensqualität in Linz verwendet werden. Der Antrag auf Auflösung &#8211; das kann man schon heute sagen &#8211; wird übrigens keine Mehrheit bekommen. Die SPÖ hat bereits angekündigt der Abschaffung der Stadtwache nicht zuzustimmen.</p>
<p>Sollte es seitens der geschätzten LeserInnen weiteren Informationsbedarf die nächste Sitzung betreffend geben, stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.</p>
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