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	<title>Severin Mayr &#187; Wahl 2009</title>
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		<title>Stadtsenat: Die Verteilung der Ressorts</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 12:36:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Sitze in der Linzer Stadtregierung werden nach dem d´Hondtschen Verfahren vergeben, nach dem Wahlergebnis der Gemeinderatswahl stehen also der SPÖ vier Sitze zu, der ÖVP zwei, FPÖ und Grüne können jeweils eine StadträtIn nominieren. Die StadträtInnen müssen dabei nicht &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2009/10/stadtsenat-die-verteilung-der-ressorts/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sitze in der Linzer Stadtregierung werden nach dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/D%E2%80%99Hondt-Verfahren" target="_blank">d´Hondtschen Verfahren</a> vergeben, nach dem <a href="http://www.linz.at/zahlen/100_wahlen/080_GR09/" target="_blank">Wahlergebnis der Gemeinderatswahl</a> stehen also der SPÖ vier Sitze zu, der ÖVP zwei, FPÖ und Grüne können jeweils eine StadträtIn nominieren. Die StadträtInnen müssen dabei nicht vom gesamten Gemeinderat, sondern jeweils von der eigenen Fraktion gewählt werden. Ganz abgesehen, dass die Sinnhaftigkeit dieses Regierungssystems, das auch auf Landesebene verwendet wird, zumindest diskussionswürdig ist, kommt diesmal die Besonderheit hinzu, dass von sechs im Gemeinderat vertretenen Listen immerhin vier gleichzeitig in der Regierung vertreten sind.<span id="more-697"></span></p>
<p>Seit der Wahl gibt es Verhandlungen zwischen den Fraktionen (um es genauer auszudrücken: ÖVP, FPÖ und Grüne reden jeweils mit der SPÖ). Dabei soll die Verteilung der Ressorts vereinbart werden, was nunmehr auch zu einem Teil geschehen ist. Bis auf die Kompetenzen der SPÖ-StadträtInnen sind die Verantwortungsbereiche im Großen und Ganzen fixiert.</p>
<p><strong>Das Grüne Ressort: Umwelt, Bildung und Frauen</strong></p>
<p>Nach den bisherigen Gesprächen mit der SPÖ steht nunmehr fest, dass unsere Spitzenkandidatin <img class="alignnone" title="Facebook" src="http://www.nola.com/08design/images/icon_facebook.jpg" alt="" width="12" height="12" /> <a href="http://www.facebook.com/people/Eva-Schobesberger/1577068146" target="_blank">Eva Schobesberger</a> Stadträtin für Umwelt, Frauen und Bildung wird. Wir können damit absolut zufrieden sein, immerhin sind diese Themen  einerseits Kernbereiche Grüner Politik, andererseits ist das Ressort vom Umfang her (die OÖ. Nachrichten nennen es sogar <a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/art66,276414" target="_blank">&#8220;Großressort&#8221;</a>) bemerkenswert.</p>
<p><strong>Schwarz und Blau: Vieles gleich, manches neu</strong></p>
<p>Während bei den Ressorts der ÖVP-Stadtsenatsmitglieder kaum etwas ändert, bekommen die neu in die Stadtregierung eingezogenen Freiheitlichen gleich ihr Wunschressort und <a href="http://derstandard.at/fs/1254311560342/Freiheitliche-erhalten-in-Linz-Sicherheitsressort" target="_blank">Detlef Wimmer wird Sicherheitsstadtrat</a>. Ganz abgesehen davon, dass sie Sicherheitskompetenzen einer Gemeinde wohl eher marginal sind, gibt es nunmehr &#8211; völlig zurecht &#8211; Diskussionen darüber, ob jemand, dem immer wieder <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20090723_OTS0152" target="_blank">Kontakte zum rechtsextremen Bund freier Jugend</a> nachgesagt werden, wirklich die Idealbesetzung für so eine Funktion ist (um es vornehm auszudrücken).</p>
<p>Grundsätzlich wäre ja gegen ein Sicherheitsressort nicht viel einzuwenden, ginge es doch aufgrund der Gemeindekompetenzen vor allem um Fragen der Kontrolle von Sperrzeiten bei Lokalen und um die Feuerwehr. Problematisch wird es dann, wenn die von ÖVP und FPÖ geforderte Stadtwache wirklich eingerichtet wird und diese Stadtwache darüber hinaus für die Überwachung neuer Verordnungen (z.B. Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen) zuständig ist.</p>
<p>Der erste Punkt (die Einrichtung einer Stadtwache) scheint einzutreten: Haben in den vergangenen Jahren die SPÖ und wir immer gegen einen solchen Sicherheitskörper gestimmt, <a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/art66,276920" target="_blank">kehrt die SPÖ nunmehr von ihrem &#8220;Njet&#8221; ab</a> und wird im Gemeinderat der Einrichtung einer Stadtwache zustimmen. Klar ist, dass es von uns dazu sicher kein positives Abstimmungsverhalten geben wird, wir halten die Einführung einer Parallelpolizei weiterhin für einen völlig falschen Ansatz. Wie Wimmer sich seine Stadtwache vorstellt, hat er ja auch schon mitgeteilt. Zumindest Schlagstöcke oder Pfefferspray müsste schon sein.</p>
<p>Die FPÖ wird sich nunmehr wohl auch Kompetenzen für ihre Stadtwache wünschen, in Vergangenheit wurde schon oft genug die Forderung nach einem Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen aufgestellt. Zu hoffen ist, dass es dann wenigstens für solche Verordnungen keine Mehrheit im Gemeinderat gibt&#8230;</p>
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		<title>Wahl 2009: Mein erstes Fazit</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 10:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein paar Tage hat es gedauert, bis ich es geschafft habe, meine Eindrücke vom Wahlkampf und vom Wahlergebnis zusammenzufassen. Das hat mehrere Gründe: Einerseits habe ich in den letzten Tagen ein bisschen Schlaf nachgeholt, andererseits ist es wohl ein Gerücht, &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2009/10/wahl-2009-mein-erstes-fazit/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar Tage hat es gedauert, bis ich es geschafft habe, meine Eindrücke vom Wahlkampf und vom Wahlergebnis zusammenzufassen. Das hat mehrere Gründe: Einerseits habe ich in den letzten Tagen ein bisschen Schlaf nachgeholt, andererseits ist es wohl ein Gerücht, dass es nach der Wahl deutlich ruhiger ist als vor der Wahl (ganz abgesehen davon, dass es vielerorts auch den Ansatz gibt, dass &#8220;nach der Wahl&#8221; ohnehin &#8220;vor der Wahl&#8221; sei&#8230;). Darüber hinaus wollte ich aus der (durchaus positiven) Emotion des Wahlabends heraus keine voreiligen Schlüsse ziehen.</p>
<p>Das <span class="removed_link">Ergebnis der Landtagswahl</span> bzw. der <a href="http://linz.at/zahlen/100_wahlen/080_GR09/" target="_blank">Gemeinderatswahl in Linz</a> dürfte hinlänglich bekannt sein. Auf Landesebene stagnieren die Grünen, in der Stadt gibt es ein kleines Plus von 0,6 Prozentpunkten. Andreas Lindinger hat in seiner hervorragenden <a href="http://www.andreaslindinger.at/?p=1179" target="_blank">Analyse</a>, der ich mich zu einem überwiegenden Teil anschließen kann, vor allem die Landesebene beleuchtet, ich werde michauf die Situation in der Stadt Linz beschränken, so weit das möglich ist.<span id="more-684"></span></p>
<p><strong>Die Ausgangslage</strong></p>
<p>Im Gegensatz zu Andreas Lindinger bin ich nicht der Meinung, dass die Voraussetzungen wirklich gut waren. Die Grünen haben immerhin in den letzten Jahren beinahe bei jeder Wahl verloren, beispielhaft möchte ich die Wahl zum Europäischen Parlament anführen, bei der wir erst im heurigen Juni ein Minus von drei Prozentpunkten eingefahren haben. Vor allem in der äußeren Stimmung uns Grünen gegenüber hat es also schon einmal bessere Zeiten gegeben. Auch <a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2130615/umfragen-sehen-oevp-ooe-klar-vorne.story" target="_blank">Umfragen</a>, die vor der Wahl publiziert wurden, haben uns ein Minus vorausgesagt.</p>
<p>Die gute Nachricht zuerst: Seit die Grünen in Linz existieren, hat es bei jeder Kommunalwahl Zugewinne gegeben. Dass der Zugewinn diesmal kleiner ausgefallen ist, liegt meiner Einschätzung nach unter anderem auch &#8211; aber nicht nur &#8211; an der bundesweit schlechteren Stimmung den Grünen gegenüber &#8211; wobei ein großer Teil der Schuld dafür sicher bei uns selbst zu suchen ist. Die Niederlage bei den letzten Nationalratswahlen, das Debakel bei den EU-Wahlen und die vorangegangene Diskussion rund um Johannes Voggenhuber haben uns massiv Schaden zugefügt. Dazu kommt, dass wir mit einer relativ unbekannten Spitzenkandidatin in der Linzer Wahlkampf gezogen sind, deren Positionierung natürlich auch Energie und Ressourcen gekostet hat. Ergänzend kommt noch dazu, dass unsere Gemeinderatsliste erst Anfang des Jahres erstellt wurde, was zu einem sehr engen Zeitplan für den Wahlkampf führte.</p>
<p><strong>Die Themensetzung</strong></p>
<p>Aufbauend auf ein <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/wahlprogramm/" target="_blank">umfangreiches Wahlprogramm</a> haben wir uns in Linz auf die Bereiche Wohnen, Integration, Umwelt und Rechtsextremismus konzentriert, wobei ich denke, dass die Themenauswahl grundsätzlich richtig war. Während Gerda Lenger in Linz ohnehin durch ihr Engagement im Umweltbereich bekannt ist, haben wir versucht, den Wohnbereich mit Eva Schobesberger und den Integrationsbereich mit Marie-Edwige Hartig in Verbindung zu bringen. Vor allem zweiteres ist sehr gut gelungen, wenn man sich die verschiedenen Medienberichte (z.B.  <a href="http://derstandard.at/fs/1253596439967/Muessen-jetzt-alle-Migranten-Bier-trinken" target="_blank">Standard</a>,  <a href="http://diepresse.com/home/politik/ooewahl/510112/index.do" target="_blank">Presse</a> und <a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/landespolitik/art383,133152" target="_blank">OÖ. Nachrichten</a>) ansieht. Das Thema Rechtsextremismus hat vor allem durch Diskussionen über FPÖ-Mitglieder öffentliche Aufmerksamkeit erfahren.</p>
<p>Wir haben ganz bewusst versucht, einen &#8220;Positivwahlkampf&#8221; zu führen und konkrete Änderungsvorschläge vorzulegen. Dabei haben wir auch das bereits bekannt Grüne Phänomen wieder entdeckt, dass Grüne Konzepte zwar wunderbar durchdacht sind, in einem Wahlkampf aber schwierig zu kommunizieren sind (ganz ehrlich: Wer hat verstanden, wie wir uns die Schaffung neuer Wohnungen und die Senkung der Betriebskosten tatsächlich vorstellen?).</p>
<p><strong>Der Wahlkampf</strong></p>
<p>In meinen zehn Jahren bei den Grünen habe ich einen derartig engagierten Wahlkampf bisher noch nie erlebt. Vor allem auch der Einsatz vieler AktivistInnen, die unter anderem alleine in Linz in knapp vier Wochen 36.000 (!) Folder verteilt haben, ist für mich dafür ausschlaggebend, das wir trotz der ungünstigen Ausgangslage bei der Wahl dazugewinnen konnten. Ich habe auch die &#8211; wie ich finde sehr gelungene &#8211; <a href="http://www.mit-uns-gerecht.at/" target="_blank">Kampagne der Grünen Vorarlberg</a> mitverfolgt, wo eine Woche zuvor gewählt wurde. Wie schwierig unsere Ausgangsposition war, erkennt man auch daran, dass ganz im Westen die Grünen trotz eines sehr engagierten Wahlkampfs nur 0,1 Prozent zugelegt haben.</p>
<p>Ein kurzer Blick zu den Ergebnissen der anderen Parteien: Auffallend ist, dass die ÖVP Linz mit ihrem Wahlkampf, der in Stil und Inhalt an die FPÖ erinnerte, erfolgreich war. Natürlich ist es schwierig zu beurteilen, ob die ÖVP nicht auch vom starken Landesergebnis profitiert hat, bemerkenswert ist aber auf jeden Fall, dass sich kaum jemand durch diesen Wahlkampf abschrecken ließ, die ÖVP zu wählen. Eher das Gegenteil war der Fall: Die ÖVP gewann in Linz im Vergleich zum Landesergebnis stärker hinzu, das Plus der FPÖ war in der Stadt geringer als am Land (wobei sich die Zugewinne der FPÖ vor allem aus ehemaligen SPÖ-Stimmen und Stimmen von &#8220;Zugezogenen und JungwählerInnen&#8221; zusammensetzen). Was politisch für die ÖVP wie ein Sieg aussehen mag, hat für das Zusammenleben in der Stadt natürlich einen negativen Beigeschmack: Durch die Fokussierung der ÖVP auf die Themen &#8220;Sicherheit&#8221; und &#8220;Integration&#8221; und die Koppelung dieser beiden Bereiche wurde eine Polarisierung erreicht, die Integrationsbemühungen nachhaltig schädigt.</p>
<p><strong>Die nackten Zahlen</strong></p>
<p>Netto bleibt für uns ein Gewinn von 1.259 WählerInnen über. Verloren haben wir Stimmen von  &#8220;Gestorbenen und Weggezogenen&#8221;, während unser Plus vor allem auf Stimmen von &#8220;JungwählerInnen und Zugezogenen&#8221; zurückzuführen ist, wie die <a href="http://www.linz.at/zahlen/100_wahlen/080_GR09/GR03GR09_gruene.html" target="_blank">WählerInnenstromanalyse</a> zeigt. Interessant ist, dass wir von der Krise der Sozialdemokratie nicht profitieren konnten. Die früher oft angesprochenen WechselwählerInnen zwischen Rot und Grün scheint es demnach nicht zu geben.</p>
<p>Betrachtet man die <a href="http://www.linz.at/zahlen/100_Wahlen/080_GR09/SEITE_2/" target="_blank">Bezirksergebnisse der Gemeinderatswahl</a> in Linz, sieht man, dass sich unser Plus vor allem darauf zurückzuführen lässt, dass wir vor allem in den Bezirken, in denen wir ohnehin schon relativ hohe Stimmenanteile gehabt haben, noch einmal zugelegt haben.</p>
<ul>
<li>Altstadtviertel 26,7% (+4,3)</li>
<li>Römerberg-Margarethen 24,6% (+5,9)</li>
<li>Freinberg 36,1% (+10,5)</li>
</ul>
<p>Keine (oder negative) Änderungen im Vergleich zu 2003 gibt es in den Bezirken, in denen wir schon bisher verhältnismäßig schlechte Ergebnisse erzielt haben. Ich denke, dass sich daraus ein Arbeitsauftrag für die nächsten 6 Jahre ableiten lässt.</p>
<p><strong>Lernen &#8211; und besser machen</strong></p>
<p>Dieses Fazit beschreibt eine erste individuelle Einschätzung. Der nächste Schritt ist es, in den zuständigen Gremien der Grünen die Ereignisse und Ergebnisse der letzten Monate umfangreich zu analysieren und zu diskutieren, um daraus für zukünftige Wahlkämpfe zu lernen. Dass vieles in den kommenden Wahlauseinandersetzungen besser gemacht werden kann und muss, steht für mich außer Frage.</p>
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		<title>Wieso eigentlich Grün wählen?</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 12:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die letzte Woche vor den Landtags- und Gemeinderatswahlen hat begonnen, es bleiben also noch rund 135 Stunden, um Menschen davon zu überzeugen, dass eine &#8211; bzw. besser gesagt &#8211; zwei Stimmen für die Grünen wichtig sind. Das Wahlergebnis am Sonntag &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2009/09/wieso-eigentlich-gruen-waehlen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzte Woche vor den Landtags- und Gemeinderatswahlen hat begonnen, es bleiben also noch rund 135 Stunden, um Menschen davon zu überzeugen, dass eine &#8211; bzw. besser gesagt &#8211; zwei Stimmen für die Grünen wichtig sind. Das Wahlergebnis am Sonntag wird immerhin die politische Landschaft für die nächsten Jahre maßgeblich prägen, es ist also nicht egal, wie die Wahl ausgeht.</p>
<p>Auf Landesebene geht es um eine <strong>Richtungsentscheidung</strong>: Wer will, dass sich die Politik in Oberösterreich in den nächsten sechs Jahren nicht an den menschenverachtenden Parolen der FPÖ ausrichtet, dem bleibt nur die Möglichkeit, die Grünen zu wählen. Nur mit starken Grünen ist garantiert, dass ÖVP und SPÖ nicht am 28. September vor der FPÖ-Parteizentrale stehen und sich die nächsten Jahre von der FPÖ vor sich hertreiben lassen.</p>
<p>Natürlich war nicht immer alles uneingeschränkt toll, was in den letzten sechs Jahren passiert ist, das wird auch kaum jemand erwartet haben. Aber es war bei weitem nicht alles schlecht. Herausragend sind sicher das <strong>Antidiskriminierungsgesetzes</strong> und die Schaffung von <strong>14.500 Jobs im Ökobereich</strong> (was nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch der steigenden Arbeitslosigkeit entgegenwirkt), aber auch jährliche Steigerungen im Sozialbudget, die Wahlaltersenkung auf 16 Jahre und die Einführung des beitragsfreien Kindergartens möchte ich erwähnen.</p>
<p>Auf Gemeindeebene geht es darum, wie es nach dem Verlust der absoluten Mehrheit der SPÖ in den nächsten sechs Jahren weitergeht. In Zukunft soll es unserer Ansicht nach endlich möglich sein</p>
<ul>
<li>Kulturinitiativen strukturell abzusichern</li>
<li>Jugendliche in Entscheidungsprozesse einzubinden und Freiräume zu schaffen</li>
<li>Migrationspolitik zu betreiben, die das Zusammenleben und nicht die Ausgrenzung in den Mittelpunkt stellt</li>
<li>den öffentlichen Verkehr auszubauen (Nachtlinien, Taktverdichtungen,&#8230;)</li>
<li>Projekte in den Stadtteilen auszubauen und zu fördern</li>
<li>leistbaren und qualitativ hochwertigen Wohnraum zu schaffen</li>
</ul>
<p>Unsere Ideen für Linz haben wir in einem <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/wahlprogramm/" target="_blank">Wahlprogramm</a> zusammengefasst. Ganz bewusst haben wir uns dabei darauf konzentriert, <strong>konkrete Maßnahmen für Linz</strong> vorzuschlagen, statt allgemein politische Grundsätze zu formulieren &#8211; es ist eben ein Wahl- und kein Parteiprogramm.</p>
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		<title>Der Wahltag: Ankreuzen und schreiben</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 12:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[In nicht mehr ganz zwei Wochen ist es also so weit: es wird gewählt. Und zwar eine ganze Menge. Insgesamt drei verschiedene Stimmzettel warten im Wahllokal (einer davon ist lila, der ist für die Landtagswahl, zwei sind grau, damit können &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2009/09/der-wahltag-ankreuzen-und-schreiben/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In nicht mehr ganz zwei Wochen ist es also so weit: es wird gewählt. Und zwar eine ganze Menge. Insgesamt drei verschiedene Stimmzettel warten im Wahllokal (einer davon ist lila, der ist für die Landtagswahl, zwei sind grau, damit können der Gemeinderat und der Bürgermeister gewählt werden).</p>
<p>Bei den Gemeinderats- und Landtagswahlen können darüber hinaus auch maximal drei Vorzugsstimmen vergeben werden. Die KandidatInnen der Grünen Linz für die Gemeinderatswahl sind unter <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/kandidatinnen/" target="_blank">linz.gruene.at</a> zu finden, die Wahlkreislisten für die Landtagswahl wurden in der <a href="http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xbcr/SID-53357AE3-C141122D/ooe/pr_kreiswahlvorschlaege.pdf" target="_blank">Amtlichen Linzer Zeitung</a> (PDF) veröffentlicht. Die Listen mit den Namen sind auch direkt in der Wahlzelle ausgehängt. Die Namen der Vorzugsstimme müssen (bzw. dürfen) direkt in das vorgesehene Feld am Wahlzettel geschrieben werden.</p>
<p>Wer also zum Beispiel mir eine Vorzugsstimme auf Gemeindeebene geben möchte (was mich natürlich außerordentlich freuen würde), kann das einfach folgendermaßen machen:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-666" title="Vorzugsstimme" src="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2009/09/vorzugsstimme.png" alt="Vorzugsstimme" width="400" height="73" /></p>
<p>Wer direkt im Wahllokal wählen möchte, kann das am 27. September zwischen 7:00 und 16:00 Uhr tun. Alternativ dazu gibt es auch die Möglichkeit, die Stimme(n) mittels Wahlkarte abzugeben. Diese kann online unter <span class="removed_link">linz.at</span> angefordert werden. <strong>Wichtig:</strong> Die ausgefüllte Wahlkarte muss bis spätestens 27. September bei der Wahlbehörde eingelangt sein!</p>
<p>Infos zu den Wahlen sind übrigens ab sofort auch in <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/wahlkompass/elections-2009-your-vote-counts/" target="_blank">englisch</a>, <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/wahlkompass/elections-2009-votre-voix-compte/" target="_blank">französisch</a>, <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/wahlkompass/elecciones-2009-su-voto-cuenta/" target="_blank">spanisch</a>, <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/wahlkompass/izbori-2009-g-va-glas-se-broji/" target="_blank">kroatisch</a>, <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/wahlkompass/wybory-2009-twoj-glos-sie-liczy/" target="_blank">polnisch</a> und <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/wahlkompass/secim-2009-sizin-oyunuz-oenemli/" target="_blank">türkisch</a> auf den Webseiten der Grünen Linz zu finden. Weitere Hinweise &#8211; und die Möglichkeit eine Wahlkarte zu beantragen &#8211; gibt es unter <a href="http://www.linz.at/wahl" target="_blank">www.linz.at/wahl</a>.</p>
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		<title>SPÖ: Inserate und Realität</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 12:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Inserate in Tageszeitungen sind für politische Parteien etwas tolles: Botschaften können ohne Widerspruch platziert werden, Redaktionen überprüfen das Geschriebene nicht, andere Meinungen werden auch nicht eingeholt. Es ist eben ein Inserat &#8211; und kein Artikel. So weit, so gut. Überrascht &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2009/09/spoe-inserate-und-realitaet/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_657" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2009/09/verkauft.jpg" rel="lightbox[655]"><img class="size-thumbnail wp-image-657 " title="SPÖ-Inserat (Quelle: OÖN, 05.09.2009)" src="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2009/09/verkauft-150x150.jpg" alt="SPÖ-Inserat (Quelle: OÖN)" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">SPÖ-Inserat (Quelle: OÖN, 05.09.2009)</p></div>
<p>Inserate in Tageszeitungen sind für politische Parteien etwas tolles: Botschaften können ohne Widerspruch platziert werden, Redaktionen überprüfen das Geschriebene nicht, andere Meinungen werden auch nicht eingeholt. Es ist eben ein Inserat &#8211; und kein Artikel. So weit, so gut.</p>
<p>Überrascht war ich heute früh aber, als mir beim morgendlichen Zeitungslesen ein SPÖ-Inserat begegnet ist, in dem aufgelistet ist, was unter Schwarz-Grün angeblich alles privatisiert wurde. Während man die Teilprivatisierung der EnergieAG wirklich hervorragend diskutieren kann und es dazu auch unterschiedliche Auffassungen und Schlussfolderungen gibt, nennt die SPÖ in diesem Inserat unter anderem auch den Verkauf der Linzer Tabakwerke und die Privatisierung der VOEST. Ich habe mir auf die Schnelle einmal die Geschichte dieser beiden Unternehmen angesehen.</p>
<p>Und hier wird es wirklich lustig, wenn man diese Privatisierungen den Grünen unterstellen möchte. Werfen wir einen Blick auf die Geschichte der <strong>Tabakwerke</strong>: Die Austria Tabak wurde in drei Etappen verkauft, und zwar 1997 und 1999 unter rot-schwarzen Bundesregierungen und 2001 während der ersten schwarz-blauen Koalition. Ganz abgesehen davon, dass der Verkauf der Austria Tabak von der ÖIAG durchgeführt wurde und somit mit Schwarz-Grün in Oberösterreich rein gar nicht zu tun gehabt hat, gibt es das Arbeitsübereinkommen zwischen ÖVP und Grünen in OÖ erst seit 2003. Zu diesem Zeitpunkt war dei Austria Tabak schon vollständig privatisiert!</p>
<p>Ebenso verhält es sich bei der <strong>VOEST</strong>: Die Privatisierung der in Staatsbesitz befindlichen Voest wurde 1995 eingeleitet (unter einem Kanzler Vranitzky, den man wohl getrost der SPÖ zurechnen darf). Der Verkauf wurde ebenfalls über die ÖIAG abgewickelt, hat also wieder nichts mit dem Land OÖ zu tun. Ganz abgesehen davon, waren die Grünen 1995 noch nicht einmal im Oö. Landtag vertreten. Als im September 2003 die vollständige Privatisierung beschlossen wurde, gab es übrigens auch noch keine Grünen in der Landesregierung&#8230;</p>
<p>Ähnlich verhält es sich auch bei den anderen im SPÖ-Inserat angeführten Punkten (so wurde übrigens schon im September 2003, also bevor die Grünen in die Landesregierung einzogen und als noch eine schwarz-rote Koalition in OÖ tätig war, ein <a href="http://www.lrh-ooe.at/_files/downloads/berichte/2003/IP_Beteiligungsstrategie_Seilbahnen_Bericht.pdf" target="_blank">Rechnungshofbericht über den erfolgten Verkauf der Landesbeteiligungen an Seilbahnen</a> veröffentlicht&#8230;).</p>
<p>Bei der SPÖ klaffen anscheinend gerade in Wahlkampfzeiten Inserate und Realität weit auseinander. Ich wette aber, dass es in der SPÖ genug Menschen gibt, denen solche Inserate furchtbar peinlich sind&#8230;</p>
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		<title>Frisch eingetroffen &#8211; Der Gr&#252;ne Kinospot</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 10:50:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinderatswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Kinospot]]></category>

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		<description><![CDATA[We proudly present: Der Kinospot der Grünen Linz zur kommenden Gemeinderatswahl. Youtube-Link: http://www.youtube.com/watch?v=WJGAENSyJXs]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>We proudly present: Der Kinospot der Grünen Linz zur kommenden Gemeinderatswahl.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/WJGAENSyJXs&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/WJGAENSyJXs&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Youtube-Link: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=WJGAENSyJXs">http://www.youtube.com/watch?v=WJGAENSyJXs</a></p>
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		<title>Zwischen Vorbereitungen und Wahlkampf</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 10:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[lauter.fm]]></category>
		<category><![CDATA[Linz]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass es in den letzten Wochen in meinem Blog ein bisschen ruhiger war, hat einen einfachen Grund: Wahlkampfvorbereitungen &#8211; und die brauchen Zeit (und manchmal auch Nerven). Die letzten Publikationen müssen vorbereitet werden, Terminpläne wollen aufgestellt (und manchmal auch eingehalten) &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2009/08/zwischen-vorbereitungen-und-wahlkampf/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass es in den letzten Wochen in meinem Blog ein bisschen ruhiger war, hat einen einfachen Grund: Wahlkampfvorbereitungen &#8211; und die brauchen Zeit (und manchmal auch Nerven). Die letzten Publikationen müssen vorbereitet werden, Terminpläne wollen aufgestellt (und manchmal auch eingehalten) werden, daneben gibt es noch Sitzungen, Sitzungen und Sitzungen. Damit ist jetzt dann aber Schluss &#8211; es geht raus aus dem Büro.</p>
<p>In den letzten Wochen haben wir unter anderem <a href="http://linz.gruene.at/wahl-2009/kampagne/" target="_blank">unsere Vorwahlkampagne in Linz</a> begonnen. Dabei thematisieren wir drei Politikfelder, die wir aktuell für besonders wichtig erachten:</p>
<ul>
<li>Die Wohnungssituation in Linz</li>
<li>Die städtische Integrationspolitik</li>
<li>Das verstärkte Auftreten von Rechtsextremismus</li>
</ul>
<p>Erstmals haben haben wir unsere politischen Botschaften in Form der Slogans &#8220;Linz braucht mehr leistbare Wohnungen&#8221;, &#8220;Eine starke Stimme gegen Rechts&#8221; und &#8220;Integration gemeinsam gestalten&#8221; auch auf 16-Bogen-Plakaten im Linzer Stadtgebiet präsentiert. Weitere Plakate werden noch folgen.</p>
<p>Nächste Woche wird unser Wahlprogramm präsentiert, in dem wir unsere Ideen und Forderungen zu den verschiedensten kommunalen Politikfeldern formuliert haben. Ab 1. September sind wir dann natürlich auch mit einer Reihe von Verteilaktionen und Infoständen in der Stadt unterwegs.</p>
<p>Am Samstag findet ab 19.00 Uhr im neuen Südflügel des Linzer Schlosses unser Wahlkampfauftakt statt. Die BlogleserInnen sind dazu natürlich auch herzlich eingeladen!</p>
<p>PS: Aktuelle Geschichten und Highlights aus dem Wahlkampf erzählen <a href="http://www.michael-svoboda.at" target="_blank">Oberplakatiermeister Michael Svoboda</a> und ich übrigens unter <span class="removed_link" title="http://lauter.fm/backstage">lauter.fm/backstage</span>.</p>
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		<title>Wahlkabine zur Landtagswahl in OÖ</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 07:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkabine]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Die berühmte Wahlkabine ist wieder da, diesmal können Fragen zu den Landtagswahlen in Oberösterreich (27. September) und Vorarlberg (20. September) beantwortet werden. Mein Ergebnis verwundert mich auf den ersten Blick kaum, die Grünen liegen &#8211; welche Überraschung &#8211; auf Platz &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2009/08/wahlkabine-zur-landtagswahl-in-oo/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_629" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2009/08/wahlkabineltw09.png" rel="lightbox[628]"><img class="size-thumbnail wp-image-629" title="Wahlkabine" src="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2009/08/wahlkabineltw09-150x150.png" alt="Wahlkabine" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Wahlkabine: Mein Ergebnis</p></div>
<p>Die berühmte <a href="http://www.wahlkabine.at/">Wahlkabine</a> ist wieder da, diesmal können Fragen zu den Landtagswahlen in Oberösterreich (27. September) und Vorarlberg (20. September) beantwortet werden.</p>
<p>Mein Ergebnis verwundert mich auf den ersten Blick kaum, die Grünen liegen &#8211; welche Überraschung &#8211; auf Platz 1, gefolgt von der KPÖ. Interessant ist jedoch, dass meine politischen Ansichten nicht wie sonst am wenigsten mit der FPÖ übereinstimmen, sondern dass der letzte Platz diesmal von der ÖVP eingenommen wird.</p>
<p>Das selbe Phänomen hat <a href="http://www.andreaslindinger.at/?p=878">Andreas Lindinger auch schon beobachtet</a>, ich verweise deswegen am besten auf seine sehr umfang- und aufschlussreiche Analyse.</p>
<p><strong>Welche Ergebnisse habt ihr?</strong></p>
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		<title>Wenn es kein Landeshauptmann-Duell gibt&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 11:42:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wahl 2009]]></category>
		<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlkampf]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor jeder Wahl stellt sie die Frage, wie man es schaffen kann, die eigenen SympathisantInnen zu motivieren zur Wahl zu gehen und dann auch noch das Kreuz an die richtige Stelle zu setzen. Dazu gibt es unterschiedliche Ansätze, wie zum &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2009/07/wenn-es-kein-landeshauptmann-duell-gibt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor jeder Wahl stellt sie die Frage, wie man es schaffen kann, die eigenen SympathisantInnen zu motivieren zur Wahl zu gehen und dann auch noch das Kreuz an die richtige Stelle zu setzen. Dazu gibt es unterschiedliche Ansätze, wie zum Beispiel das Setzen von Themen, die im eigenen WählerInnenpotential von großer Bedeutung sind oder auch die Fokussierung auf politische (Macht-)Verhältnisse in Verbindung mit Personen. Die SPÖ hat dabei vor der Landtagswahl in Oberösterreich am 27. September ein Problem: Gab es vor der letzten Wahl 2003 noch Diskussionen rund um die VÖEST, so fehlt diesmal ein Thema, das in die Kernkompetenz der SPÖ fällt (in der Debatte um die Wirtschaftskrise wird eher die ÖVP zugetraut, die Probleme zu lösen &#8211; warum auch immer). Also sucht die SPÖ einen neuen Ansatz, um im Wahlkampf punkten zu können: Ideal wäre es in dieser Situation natürlich, wenn sich ein polarisierendes &#8220;Landeshauptmann-Duell&#8221; abzeichnen würde und vor der Wahl unklar wäre, ob ÖVP oder SPÖ den ersten Platz belegen. Eine relativ simple und wirkungsvolle Strategie &#8211; wenn die Umfragedaten mitspielen.<span id="more-598"></span></p>
<div id="attachment_603" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2009/07/sonntagsfrage.jpg" rel="lightbox[598]"><img class="size-thumbnail wp-image-603" title="Wahlprognosen sind Spekulation?" src="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2009/07/sonntagsfrage-150x150.jpg" alt="Wahlprognosen sind Spekulation?" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Wahlprognosen sind Spekulation?</p></div>
<p>Und genau hier liegt das Problem der SPÖ in Oberösterreich, alle aktuellen Umfragen sagen der ÖVP einen deutlichen Vorsprung voraus, die SPÖ würde massiv verlieren. Eine am 4. Juli in den OÖ. Nachrichten veröffentlichte Umfrage vom Marktforschungsinstitut Spectra (n=700, Erhebungszeitraum Ende Juni) sieht die ÖVP bei 43-45%, die SPÖ bei 31-33%, die Grünen bei 8-10% und die FPÖ bei 10-12%. Die Differenz zwischen ÖVP und SPÖ von 10 bis 14 Prozent freut die SPÖ nicht: Schlechte Umfragewerte &#8211; kein Landeshauptmannduell &#8211; keine Mobilisierung.</p>
<p>Auf diese missliche Lage reagiert die SPÖ mit einer Inseratenkampagne, in der Wahlprognosen als Spekulation hingestellt werden. Dabei werden Umfragedaten und tatsächliche Wahlergebnisse verglichen (bei dem Vergleich steigt natürlich die SPÖ immer besser aus als die ÖVP, aber das soll nicht weiter verwundern). Was allerdings verwundert, ist die Tatsache, dass im Inserat bei den Wahlprognosen weder ein Datum noch das durchführende Marktforschungsinstitut genannt werden, ganz zu schweigen davon, dass natürlich keine AuftraggeberInnen abgeführt sind. Ich habe mir also die Mühe gemacht mittels Google herauszufinden, welche Prognosen die SPÖ meint.</p>
<p>Im Inserat schreibt die SPÖ, dass vor der Landtagswahl 2003 für die SPÖ ein Ergebnis von 28 Prozent vorausgesagt wurde, tatsächlich wurden es aber 38 Prozent. Google wirft mir einen <a href="http://www.wzonline.at/default.aspx?tabID=3427">Artikel der Wiener Zeitung</a> aus, der wenige Tage vor der Wahl erschien. Dort wird der SPÖ ein Ergebnis von 32-35% prognostiziert: Diese Prognose liegt zwar unter dem tatsächlichen Wahlergebnis, aber weit entfernt von den Daten, die die SPÖ im aktuellen Inserat nennt.</p>
<p>Für die Nationalratswahlen habe ich auf die schnelle leider keine oberösterreich-spezifischen Umfragen gefunden (wie gesagt, die SPÖ nennt im Inserat ja leider weder Markforschungsinstitut noch Datum), also habe ich auf österreichweite Daten zurückblicken müssen: 2006 hat die ÖVP massiv verloren (- 8%), dieses Ergebnis wurde in den <a href="http://wienerzeitung.at/default.aspx?tabID=4639">Umfragen</a> tatsächlich nicht vorausgesagt. 2008 wurde die SPÖ trotz eines Minus von 6 Prozent wieder stimmenstärkste Partei, sie erreichte dabei rund 29 Prozent. Dieses Ergebnis sagten die Umfragen auch relativ eindeutig voraus (zu Schwankungen in den Umfragen kam es damals vor allem durch die Ankündigung einiger kleiner Parteien an der Wahl teilzunehmen). Diese These bestätigt unter anderem eine Grafik von <a href="http://neuwal.com/index.php/aktuelle-wahlumfragen/">neuwal.com</a>.</p>
<p>
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		<strong>Animation wird geladen&#8230;</strong>
</div>
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		// < ![CDATA[	
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	</script><br />
</script></p>
<p>Die Strategie der SPÖ ist also recht einfach zu durchschauen: Umfragen werden als Spekulation dargestellt, um sich die Chance auf ein mobilisierend wirkendes Landeshauptmannduell nicht entgehen zu lassen, die ÖVP dagegen wird wohl alles tun, um diesem Duell zu entgehen, auch die Grünen und die FPÖ wären die Leidtragenden, sollte die Landeshauptmannfrage vor der Wahl in den Mittelpunkt rücken. Das ist zum momentanen Zeitpunkt aber nicht zu erwarten. Interessant ist aber auch, dass die SPÖ Wahlprognosen zwar als Spekulation hinstellt, gleichzeitig aber selbige auch gerne selbst <a href="http://www.google.at/search?&amp;q=sonntagsfrage+%22auftrag+der+sp%C3%B6%22">in Auftrag gibt und veröffentlicht</a> &#8211; wenn die Zahlen passen&#8230;</p>
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