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	<title>Severin Mayr &#187; Politik</title>
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		<title>Verfassungsklage gegen die Vorratsdatenspeicherung</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 12:16:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungsklage]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist auch in Österreich die Vorratsdatenspeicherung in Kraft getreten. Das Gesetz basiert auf einer EU-Richtlinie, die am 14. Dezember 2005 im Europäischen Parlament verabschiedet wurde (das Stimmverhalten der ParlamentarierInnen kann auf votewatch.eu abgerufen werden), diese Richtlinie führte schließlich zu &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2012/04/verfassungsklage-gegen-die-vorratsdatenspeicherung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist auch in Österreich die Vorratsdatenspeicherung in Kraft getreten. Das Gesetz basiert auf einer EU-Richtlinie, die am 14. Dezember 2005 im Europäischen Parlament verabschiedet wurde (das Stimmverhalten der ParlamentarierInnen kann auf <a title="Vorratsdatenspeicherung: Abstimmungsergebnis im Europäischen Parlament" href="http://www.votewatch.eu/cx_vote_details.php?id_act=1239&amp;euro_vot_valoare=&amp;euro_vot_rol_euro_grup=&amp;euro_vot_rol_euro_tara=&amp;vers=1&amp;order_by=euro_tara_nume_en&amp;order=ASC&amp;last_order_by=euro_tara_nume_en&amp;limit=0&amp;offset=0&amp;nextorder=ASC&amp;euro_tara_id=23&amp;euro_grup_id=&amp;euro_vot_valoare=&amp;euro_vot_rol_euro_grup=">votewatch.eu</a> abgerufen werden), diese Richtlinie führte schließlich zu einer Novelle des Telekommunikationsgesetzes, die am 28. April 2011 mit Stimmen <a title="Vorratsdatenspeicherung: Beschluss im Nationalrat" href="http://help.orf.at/stories/1682085/">von SPÖ und ÖVP im Nationalrat beschlossen</a> wurde (vgl. <a href="http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/BNR/BNR_00360/index.shtml">parlinkom.gv.at</a>).<span id="more-1714"></span></p>
<p>Für insgesamt sechs Monate wird grundsätzlich* gespeichert</p>
<ul>
<li>wann jemand mit welcher IP-Adresse im Internet unterwegs ist</li>
<li>wer mit wem wann telefoniert</li>
<li>wer mit wem wann SMS-Kontakt hat</li>
<li>an wen wer wann E-Mails schreibt</li>
</ul>
<p>Nicht gespeichert werden dürfen die Inhalte der Kommunikation, also zum Beispiel der Text von Mails; eine gute Zusammenfassung dazu gibt es bei der <a href="http://www.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=PUB-TEXT-ARGEDATEN&amp;s=37431eph" target="_blank">ARGE Daten</a> (via <a href="http://twitter.com/#!/ArminWolf/status/186407315770056704" target="_blank">@ArminWolf</a>). Diese Einschränkungen machen das Gesetz aber auch nicht erträglicher, immerhin werden die Daten aller Menschen gespeichert, ganz egal, ob gegen sie irgendein Verdacht besteht oder nicht. Das bedeutet, dass pauschal alle BürgerInnen unter Verdacht gestellt werden, etwas Böses im Schilde zu führen und gleichzeitig niemand einen Missbrauch der gespeicherten Daten ausschließen kann.</p>
<p><strong>Klagen wir gemeinsam beim Verfassungsgerichtshof!</strong></p>
<div id="attachment_1717" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="https://www.verfassungsklage.at/"><img class="size-thumbnail wp-image-1717  " style="margin-bottom: 15px; margin-right: 15px;" title="verfassungsklage.at" src="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2012/04/verfassungsklage_screenshot-150x150.jpg" alt="Verfassungsklage" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Verfassungsklage</p></div>
<p>Mittlerweile wurde vom <a href="http://akvorrat.at/">AK Vorrat</a> und dem Grünen Justizsprecher <a href="http://albertsteinhauser.at/">Albert Steinhauser</a> die Möglichkeit geschaffen, sich an einer Verfassungsklage gegen die Vorratsdatenspeicherung zu beteiligen. Das geht ganz einfach: Das Online-Formular auf <a title="Verfassungsklage gegen die Vorratsdatenspeicherung" href="https://www.verfassungsklage.at/">verfassungsklage.at</a> ausfüllen, das danach per Mail zugesandte Formular ausdrucken, unterschreiben und an den AK Vorrat schicken (wer sich die 62 Cent fürs Porto sparen will, kann das Formular auch einfach im <a title="Die Grünen Linz auf Google Maps" href="http://maps.google.com/maps/place?q=Die+Gr%C3%BCnen+Linz,+Altstadt,+Linz,+%C3%96sterreich&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;cid=6366152213572672235" target="_blank">Büro der Grünen Linz</a> vorbeibringen oder in unseren Postkasten werfen, wir leiten die gesammelten Formulare gerne weiter). Mitmachen können all jene, die von der Vorratsdatenspeicherung betroffen sind, also ein angemeldetes (Mobil-)Telefon besitzen oder einen Internetvertrag haben, der auf ihren Namen läuft. Man kann und sollte natürlich das &#8220;Kleingedruckte&#8221; lesen: In den <a href="http://www.verfassungsklage.at/index/faq">FAQs</a> steht beschrieben, wie die Verfassungsklage abläuft und was die Unterschrift auf der Vollmacht genau bedeutet.</p>
<p><strong>Wichtig:</strong> Die unterschrieben Formulare müssen bis 18. Mai beim AK Vorrat eingelangt sein!</p>
<p>Warum die Vorratsdatenspeicherung so gefährlich ist, zeigt übrigens der Selbstversuch des deutschen Bundestagsabgeordneten Malte Spitz, der seine Vorratsdaten der ZEIT ONLINE zur Verfügung gestellt hat. Daraus ist eine <a href="http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten">interaktive Karte</a> entstanden, die sechs Monate aus dem Leben von Malte Spitz zeigen.</p>
<p>* Ausnahmen gibt es unter anderem, wenn man einen Internetvertrag bei einem &#8220;kleinen&#8221; Provider hat.</p>
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		<title>&#8220;Missverständnisse&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 16:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Förderungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Kulturentwicklungsplan]]></category>
		<category><![CDATA[Subventionen]]></category>

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		<description><![CDATA[“Was würde der Gesellschaft ohne freie Initiativen fehlen?” Daniel Friesenecker ruft angesichts der momentan – wieder einmal – laufenden Diskussion rund um die Finanzierung der Freie Szene zu einer Blogparade auf. Als Aufhänger dient unter anderem ein offenen Brief mit &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2011/12/missverstaendnisse/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Was würde der Gesellschaft ohne freie Initiativen fehlen?” Daniel Friesenecker ruft angesichts der momentan – wieder einmal – laufenden Diskussion rund um die Finanzierung der Freie Szene zu einer <a href="http://theangryteddy.com/2011/11/blogparade-was-wurde-der-gesellschaft-ohne-freie-initativen-fehlen/">Blogparade</a> auf. Als Aufhänger dient unter anderem ein offenen Brief mit dem Titel <a href="http://www.kupf.at/positionen/kulturpolitik/gemeindekultur/offener-brief-linz-verendet-ohne-freie-kultur">„Linz verendet – ohne freie Kultur“</a>, mit dem sich VertreterInnen der Freien Szene an den Kulturreferenten der Stadt Linz wenden und damit die prekäre finanzielle Lage thematisieren. Gleichzeitig läuft die <a href="http://kep.public1.linz.at/">Neufassung des Kulturentwicklungsplans</a> (KEP), ein Prozess, an den ich persönlich hohe Erwartungen stelle (die ersten Workshops und die parallel anlaufenden Diskussionen haben mich noch einmal darin bestärkt, dass es die richtige Entscheidung war, die KEP-Anträge im Gemeinderat <a title="Kulturentwicklungsplan Linz: Der partizipative Prozess startet" href="http://severinmayr.at/2011/10/kulturentwicklungsplan-linz-der-partizipative-prozess-startet/">immer und immer wieder</a> zu stellen).<span id="more-1674"></span></p>
<p>Ich erlaube mir, nicht direkt auf die Fragestellung der Blogparade einzugehen (Thomas Philipp hat dazu schon <a href="http://theangryteddy.com/2011/11/blogparade-was-wurde-der-gesellschaft-ohne-freie-initativen-fehlen/#comment-807">etliche Punkte</a> angeführt), sondern einen kurzen Blick auf die monetären Rahmenbedingungen zu werfen. Hier haben wir vor allem eines, und zwar ein Verteilungsproblem. Das betrifft einerseits die Steuerpolitik selbst, andererseits aber auch die Verteilung der zur Verfügung stehenden Mittel. Der zweite Punkt betrifft den Handlungsspielraum der Stadt Linz.</p>
<p>Und genau hier muss sich endlich etwas ändern: Mir reicht es mittlerweile damit, dass sich die Stadtpolitik in die Schlacht wirft, wenn es darum geht, den Weihnachtsengel auf der Nibelungenbrücke zu retten, mir fehlt jegliches Verständnis dafür, wenn in der letzten Gemeinderatssitzung locker flockig über 30 Millionen Euro für die Mit(!)finanzierung des Westrings beschlossen werden (was ein ökologischer, ökonomischer und verkehrspolitischer Fehler ist) und ich halte es nicht nur für einen Skandal, sondern für ein Zeichen der Provokation, wenn genug Geld dafür da ist, ein Sicherheitsplacebo namens Stadtwache nicht nur einzurichten sondern sogar noch aufzustocken. Das Problem ist also nicht das fehlende Geld, das Problem ist der fehlende politische Wille, die Situation zu ändern.</p>
<p>Groß war die Aufregung, als letzte Woche bekannt wurde, dass <a href="http://www.pangea.at/">Pangea</a> keine Förderung mehr von der Stadt erhalten sollte. Groß war die Erleichterung, als sich das als „Missverständnis“ herausgestellt hat. Aber eines zeigt auch dieses Beispiel relativ klar: Es hat sich ein Klima entwickelt, dass es überhaupt erst zulässt, zuallererst von einer tatsächlichen Streichung der Förderung auszugehen, bevor man überhaupt auf die Idee kommen könnte, dass es sich um ein „Missverständnis“ handelt. Aber vielleicht handelt es sich ja auch nur um Missverständnisse, dass die Förderung für <a href="http://social-impact.at/">Social Impact</a> um mehr als 50% gekürzt wurde, dass Initiativen wie <a href="http://junq.at">junQ.at</a> mit rund 1.000 Euro im Jahr auskommen sollen, dass Medien wie <a href="http://www.servus.at/spotsz/">spotsZ</a> oder das <a href="http://www.kapu.or.at/kapuzines">KAPUzine</a> eingestellt werden müssen?</p>
<p>Das Missverständnis liegt aber vermutlich ganz wo anders. Das ist nämlich dort zu finden, wo Kulturvereine die ersten sind, die „in Zeiten der Krise“ solidarisch und verständnisvoll sein müssen, weil doch überall gespart werden muss. Kulturvereine eignen sich offensichtlich am allerbesten als Testpilot für eine Schuldenbremse. Sie leuchten ja auch nicht immer so freundlich wie das Engerl auf der Nibelungenbrücke.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sinkende Zustimmung zur Stadtwache</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 11:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Noch bis Ende November läuft die BürgerInnenbefragung der Stadt Linz, der Schwerpunkt liegt diesmal auf dem Bereich der sogenannten &#8220;öffentlichen Sicherheit&#8221; und der Stadtwache dem Ordnungsdienst. Warum auch nicht, man soll sich ja nicht all zu sehr auf den Lorbeeren ausruhen &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2011/11/sinkende-zustimmung-zur-stadtwache/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch bis Ende November läuft die <a href="http://www.linz.at/presse/2011/201109_58927.asp">BürgerInnenbefragung</a> der Stadt Linz, der Schwerpunkt liegt diesmal auf dem Bereich der sogenannten &#8220;öffentlichen Sicherheit&#8221; und <del>der Stadtwache</del> dem Ordnungsdienst. Warum auch nicht, man soll sich ja nicht all zu sehr auf den Lorbeeren ausruhen die &#8220;sicherste Landeshauptstadt Österreichs&#8221; (Zitat <a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/art66,231274">Maria Fekter</a>) zu sein. Nicht zu verwechseln ist der Sicherheitsbegriff in diesem Zusammenhang mit einer &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Sicherheit">sozialen Sicherheit</a>&#8220;, es geht vielmehr nur um den Bereich der Kriminalität.<span id="more-1654"></span></p>
<p>Mit Ergebnissen der BürgerInnenbefragung ist im Frühjahr 2012 zu rechnen. Aber schon jetzt wird regelmäßig abgefragt, wie denn die Linzerinnen und Linzer zu einer Stadtwache stehen. FPÖ und ÖVP investieren viel Geld in Meinungsumfragen, die dabei helfen sollen, die (vermeintliche) Zustimmung zum Ordnungsdienst festzustellen. Drei Meinungsumfragen wurden seit dem Jahr 2009 in Auftrag gegeben (zur Erinnerung: das war das Jahr, in dem auch die SPÖ noch gegen die Stadtwache war), diese zeigen vor allem eines recht deutlich: Die Zustimmung zur Stadtwache sinkt. Gefragt war bei den Umfragen jeweils, inwieweit die Einführung einer Stadtwache bzw. eines Ordnungsdienstes eine gute Idee sei (Quellen: Umfragen von market 2009 sowie IMAS 2010 und 2011).</p>
<p><img class="size-full wp-image-1657 alignnone" style="margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;" title="Umfrage Ordnungsdienst" src="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2011/11/umfrage_ordnungsdienst.png" alt="" width="560" height="322" /><br />
Seit dem Jahr 2009 hat sich die Zahl derer, die die Einführung einer Stadtwache für eine sehr gute Idee halten, mehr als halbiert (von 36% auf 17%). Auch die Summe derer, die von der Einrichtung der Stadtwache überwiegend positiv denken, sinkt. Waren es vor der Wahl 2009 noch 70% der LinzerInnen, so sehen das mittlerweile nur mehr 55% der Befragten so. Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich der Trend weiter entwickelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Livestream aus dem Gemeinderat: Unzufriedenstellende Minimallösung</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 13:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinderat]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
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		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Über 1.200 Personen haben sich letztes Jahr den Livestream von der Budget-Gemeinderatssitzung angeschaut &#8211; trotzdem werden in Zukunft nicht alle Sitzungen im Internet übertragen. Ein diesbezüglicher Antrag der ÖVP, der gestern im zuständigen Ausschuss beraten wurde, hat &#8211; obwohl wir &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2011/10/livestream-aus-dem-gemeinderat-unzufriedenstellende-minimalloesung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über 1.200 Personen haben sich letztes Jahr den <a href="http://www.linz.at/politik/grsitzungen/webcam.asp">Livestream von der Budget-Gemeinderatssitzung</a> angeschaut &#8211; trotzdem werden in Zukunft nicht alle Sitzungen im Internet übertragen. Ein diesbezüglicher Antrag der ÖVP, der gestern im zuständigen Ausschuss beraten wurde, hat &#8211; obwohl wir natürlich zugestimmt haben &#8211; die notwendige Mehrheit nicht bekommen. Herausgekommen ist ein Kompromiss, der vorsieht, dass auch weiterhin nur die Sitzungen, in denen über das Budget abgestimmt wird, gestreamt werden. Das bedeutet, dass von neun jährlichen Sitzungen nur eine online mitverfolgt werden kann.</p>
<p>Wir haben im Zuge der Diskussion über die Übertragung von Gemeinderatssitzungen immer betont, dass wir allen Maßnahmen, die Politik transparent machen und den BürgerInnen die Möglichkeiten der Teilhabe und Information bieten, grundsätzlich positiv gegenüberstehen. Daher war es für uns auch klar, dass alle Sitzungen übertragen werden sollten. Dass der Antrag nun keine Mehrheit bekommen hat, überrascht. Dass die SPÖ nicht unbedingt begeistert von der Idee war, ist nicht neu, dass aber die FPÖ, die ja sonst angeblich auch für Transparenz eintritt, den Livestream verhindert, ist zumindest verwunderlich.</p>
<p>Die endgültige Entscheidung wird in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen fallen, es ist aber nicht davon auszugehen, dass die Fraktionen, die jetzt gegen die regelmäßige Live-Übertragung gestimmt haben, bis dahin ihre Meinung ändern. So bleibt <a href="https://twitter.com/michaelsvoboda">@michaelsvoboda</a> und <a href="https://twitter.com/severinmayr">mir</a> wohl nichts anderes übrig, als auch in Zukunft die Handytastaturen zu strapazieren, um die Vorgänge im Gemeinderat zumindest halbwegs transparent zu machen.</p>
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		<title>Kurzmeldungen II</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 06:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[GRAS]]></category>
		<category><![CDATA[JKU Linz]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Spekulation]]></category>
		<category><![CDATA[Swap]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Verteilungsgerechtigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzmeldungen zu den Themenbereichen SWAP-Geschäfte der Stadt Linz, erfreulichen Umfragewerten für die Grünen Linz, Verteilungsgerechtigkeit und Adolf Hitler als Ehrenbürger. <a href="http://severinmayr.at/2011/05/kurzmeldungen-ii/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Finanzdesaster:</strong> Verluste in noch nicht vorhersehbarer Höhe (kolportiert werden 264 Millionen Euro) können durch ein SWAP-Geschäft entstehen, das die Stadt Linz im Jahr 2007 mit der BAWAG abgeschlossen hat. Bislang sind Kosten von rund 24 Millionen Euro angefallen, der aktuelle <a href="http://www.ecb.int/stats/exchange/eurofxref/html/eurofxref-graph-chf.en.html">Kurs des Schweizer Franken</a>, der ua. zur Berechnung der zu leistenden Zahlungen herbeigezogen wird, macht die Situation nicht besser. In erster Linie muss es aus unserer Sicht jetzt darum gehen, den finanziellen Schaden abzuwenden, daher unterstützen wir auch die <a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/wirtschaftsraumooe/art467,627599">Klage der Stadt Linz gegen die BAWAG</a>. In einem zweiten Schritt muss lückenlos aufzuklären, wie es überhaupt zu diesem Desaster hat kommen können, darüber hinaus muss verhindert werden, dass Spekulationen mit Steuergeldern überhaupt möglich sind. Warum jedoch die FPÖVP-Forderung nach einem Untersuchungsausschuss populistisch ist und warum die lückenlose Aufklärung der Finanzgeschäfte der Stadt Linz nur durch den Kontrollausschuss garantiert wird, haben wir im Rahmen einer <a href="http://linz.gruene.at/themen/gruene-kommunalpolitik/gruene-kommunalpolitik-details/news/finanzspekulation-wirkliche-aufklaerung-statt-vp-fp-scheingefechte/">Pressekonferenz</a> zusammengefasst.</p>
<p><strong>Umfrage:</strong> Die öffentliche Bewertung von Umfragen laufen in der Politik normalerweise folgendermaßen ab: Sind die Umfragewerte für eine Partei gut, wird darin eine Bestätigung der eigenen Arbeit gesehen. Zeigt die Linie jedoch nach unten, wird davon gesprochen, dass Umfragen nicht überbewerten werden dürften und das einzig und alleine das Wahlergebnis zählt. Eine von der FPÖ bei IMAS in Auftrag gegebene Untersuchung für Linz (n=602) löst bei mir also erstgenannte Schlussfolgerung aus (abgesehen davon, dass auch die FPÖ zulegt): Demnach kommt die SP auf 34-36% (2009: 41,0), die ÖVP auf 21-23% (2009: 27,7), die FPÖ auf 19-21% (2009: 14,8), die Grünen liegen aktuell bei 18-20% (2009: 12,3). Quelle: <a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/art66,632885">OÖ. Nachrichten</a></p>
<p><strong>Verteilungsgerechtigkeit:</strong> Laut <a href="http://twitter.com/#%21/InjusticeFacts/status/71889177804947456">@InjusticeFacts</a> ist das Einkommen der reichsten 225 Personen gleich hoch wie das der 4 Milliarden ärmsten. Passend dazu hat die Zeit eine <a href="http://twitpic.com/510w22">Grafik</a> veröffentlicht, in der ersichtlich wird, wie niedrig österreichische Vermögen im internationalen Vergleich besteuert werden (via <a href="http://twitter.com/#%21/medienpirat/status/72257720031514625">@medienpirat</a>).</p>
<p><strong>Ehrenbürger:</strong> Adolf Hitler war bis vorgestern Ehrenbürger in Amstetten. Bei einem Antrag auf Aberkennung des Titels hat die <a href="http://derstandard.at/1304552748038/Hitler-als-Ehrenbuerger-FPOe-enthielt-sich-bei-Abstimmung-im-Gemeinderat">FPÖ übrigens nicht (!) zugestimmt</a>. <a href="http://derstandard.at/1304552788294/Hitler-als-Ehrenbuerger-Luege-an-die-Oeffentlichkeit-gebracht">Begründung</a>: Im Jahr 1946 hätte der Alliierte Kontrollrat die Ehrenbürgerschaft überall aberkannt. Blöd nur, dass der Alliierte Kontrollrat seine <a href="http://www.stopptdierechten.at/2011/05/25/amstettenno-alle-gegen-ehrenburger-hitler-%E2%80%93-fpo-nicht/">Beschlüsse nur für Deutschland</a> fällte. Interessant aber auch die <a href="http://www.noen.at/lokales/noe-uebersicht/amstetten/aktuell/Ehrenbuergerschaft-fuer-Hitler-widerrufen;art2314,62021">SPÖ-Wortmeldung zur Causa</a>, die den Grünen Gemeinderat kritisiert, der das Thema aufgebracht hat: „Er hat wegen einer populistischen schnellen Botschaft in den Zeitungen großen Schaden für Amstetten angerichtet.“</p>
<p><strong>Gratulation:</strong> Bei den gestern zu Ende gegangenen ÖH-Wahlen hat die <a href="http://www.gras-linz.at/">GRAS</a> an der JKU Linz ein <span class="removed_link" title="http://131.130.199.36/oeh-wahl2011/index.php?uni=20">Plus von 3,5%</span> erreicht &#8211; ich gratuliere!</p>
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		<title>Petition zum Atomausstieg</title>
		<link>http://severinmayr.at/2011/03/petition-zum-atomausstieg/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=petition-zum-atomausstieg</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 06:35:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Atomausstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Ökostrom]]></category>
		<category><![CDATA[Petition]]></category>

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		<description><![CDATA[Über 15.000 Unterschriften zählt die von den Grünen unterstütze und von Global 2000 initiierte Petition &#8220;Atomausstieg &#8211; Abschalten jetzt!&#8221; zwei Tage nach dem Start. Die Kernforderungen der Petition (Langtext): Sofortige Abschaltung aller Hochrisiko-Reaktoren in Europa! Stopp für Laufzeitverlängerung und Neubaupläne &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2011/03/petition-zum-atomausstieg/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.atomausstieg.at"><img class="alignnone size-full wp-image-1437" title="Atmausstieg - Abschalten jetzt" src="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2011/03/abschaltenjetzt.jpg" alt="" width="560" height="250" /></a></p>
<p>Über 15.000 Unterschriften zählt die von den <a href="http://www.gruene.at" target="_blank">Grünen</a> unterstütze und von <a href="http://www.global2000.at/site/de/" target="_blank">Global 2000</a> initiierte <a href="http://atomausstieg.at/" target="_blank">Petition &#8220;Atomausstieg &#8211; Abschalten jetzt!&#8221;</a> zwei Tage nach dem Start. Die Kernforderungen der Petition (<a href="http://www.global2000.at/site/de/aktivitaeten/atom/abschaltenjetzt/article-petitionatomausstieg.htm" target="_blank">Langtext</a>):</p>
<ul>
<li>Sofortige Abschaltung aller Hochrisiko-Reaktoren in Europa!</li>
<li>Stopp für Laufzeitverlängerung und Neubaupläne von AKW!</li>
<li>Abschaltplan für alle anderen europäischen AKWs bis 2020!</li>
<li>Stopp der Milliarden-Subventionen an die Atomindustrie</li>
<li>Ökostrom statt Atomstrom &#8211; Nachhaltige Investitionen in erneuerbare Energien und Effizienz!</li>
</ul>
<p>Die Unterschriften werden an die EU-Kommission sowie die Staats- und RegierungschefInnen aller EU-Staaten, die Atomkraftwerke betreiben, übergeben. Ziel ist eine europaweite Volksabstimmung über den europäischen Atomausstieg.</p>
<p>Weltweit stammen übrigens <a href="http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/energie/erneuerbare/" target="_blank">14% der Stromproduktion aus Atomkraftwerken</a>, berichtet das deutsche Umweltbundesamt (via <a href="http://twitter.com/solar_fun/status/47654849352974338">@solar_fun</a>) &#8211; und Atomstrom scheint gar nicht so billig zu sein, wie oftmals gesagt wird: In Deutschland wurde und wird laut Greenpeace <a href="http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/atomkraft_mit_304_milliarden_euro_subventioniert/" target="_blank">Atomstrom mit 304 Milliarden Euro subventioniert</a>.</p>
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		<title>Kurzmeldungen I</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 13:32:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bettelverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdenrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzmeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtwache]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutzprozess]]></category>

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		<description><![CDATA[Fremdenrecht: Ein &#8220;ganz großes Paket&#8221; sieht die Innenministerin, ein &#8220;gutes Paket&#8221; der Verteidungsminister, so zu lesen auf derstandard.at. Große Zufriedenheit dürfte also in der Regierung herrschen, wenn es darum geht, im &#8220;Ausländerrecht&#8221; weitere Verschärfungen zu verankern. Einbürgerungen erschweren, Kinder in &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2011/02/kurzmeldungen-i/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fremdenrecht:</strong> Ein &#8220;ganz großes Paket&#8221; sieht die Innenministerin, ein &#8220;gutes Paket&#8221; der Verteidungsminister, so zu lesen auf <a href="http://derstandard.at/1297818613960/Heute-im-Ministerrat-Ganz-grosses-Paket-Fekter-verteidigt-neues-Fremdenrecht" target="_blank">derstandard.at</a>. Große Zufriedenheit dürfte also in der Regierung herrschen, wenn es darum geht, im &#8220;Ausländerrecht&#8221; weitere Verschärfungen zu verankern. Einbürgerungen erschweren, Kinder in Schubhaft oder Entzug der Obsorge, Verkürzung der Frist beim Deutschlernen, Erhöhung der Schubhaftdauer, und so weiter und so fort. Die Grüne Menschenrechtssprecherin Alev Korun hat die geplanten Änderungen <a href="http://www.gruene.at/menschenrechte/artikel/lesen/70448/">umfassend analysiert</a>.</p>
<p>Passend dazu auch der Spot &#8220;Lass mas bleiben&#8221;:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="349" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nrPeuTBSVa4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/v/nrPeuTBSVa4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Bettelverbot:</strong> Am 10. März wollen ÖVP und FPÖ im OÖ. Landtag ein Bettelverbot beschließen. Mit diesem Gesetz soll erreicht werden, dass Ordnungsdienste wie die Linzer Stadtwache gegen &#8220;illegales oder organisiertes Betteln&#8221; (das übrigens sowieso schon verboten ist) vorgehen können. Meine Vermutung: Dieses Gesetz wurde eigens dafür erfunden, um für den Linzer Ordnungsdienst eine weitere fragwürdige Existenzberechtigung zu schaffen. Wir bringen uns in diese Debatte unter anderem mit einer Diskussionsveranstaltung am 2. März ein. Mehr Infos dazu gibt es auf der <a href="http://linz.gruene.at/themen/soziales/soziales-details/news/0203-bettelverbot-in-linz-kein-platz-fuer-arme/" target="_blank">Website der Grünen Linz</a> bzw. auf <a href="https://www.facebook.com/event.php?eid=111448118933615" target="_blank">Facebook</a> (und weil ich schon dabei bin, empfehle ich auch die Seite <a title="BettelLobby Oberösterreich" href="http://www.bettellobby.at/" target="_blank">bettellobby.at</a>).</p>
<p><strong>Tierschutzprozess:</strong> Seit knapp einem Jahr wird am Landesgericht in Wiener Neustadt der sogenannte Tierschutzprozess verhandelt. Am gestrigen 73. Verhandlungstag habe ich es auch endlich einmal geschafft, den Prozess zu besuchen. Juristische Bewertungen fallen mir als Laien natürlich schwer (ich verweise dabei auf den <a href="http://albertsteinhauser.at/tag/paragraph-278a/" target="_blank">Blog von Albert Steinhauser</a>), was ich von diesem Prozesstag also mitgenommen habe, sind vor allem emotionale Eindrücke. Immer wieder kam mir in Vergangenheit bei der Verfolgung der Verhandlungen der Gedanke, dass derstandard.at bei seiner <a href="http://derstandard.at/r1295571367176/Tierschutzprozess-Liveberichte" target="_blank">Liveberichterstattung</a> den Verhandlungsablauf besonders skurril und überspitzt darstellt. Nach dem heutigen Tag kann ich sagen: Die Liveberichte entsprechen leider den Tatsachen&#8230;</p>
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		<title>Verfahrenseinstellung trotz frappierender Ähnlichkeit</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 13:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Linz]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein NSDAP-Plakat aus dem Jahr 1931 und eine Einladungskarte der Akad. Burschenschaft Arminia Czernowitz aus dem Jahr 2010 weisen Ähnlichkeiten auf. Fast könnte man meinen, dass es sich um ein und das selbe Sujet handelt, das für die &#8220;modernere&#8221; Variante &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2010/11/verfahrenseinstellung-trotz-frappierender-aehnlichkeit/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1205 alignnone" title="1931_2010" src="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2010/11/1931_20101-e1289996090948.jpg" alt="Arminia Czernowitz (2010), NSDAP (1931)" width="550" height="213" /></p>
<p>Ein NSDAP-Plakat aus dem Jahr 1931 und eine Einladungskarte der Akad. Burschenschaft Arminia Czernowitz aus dem Jahr 2010 weisen Ähnlichkeiten auf. Fast könnte man meinen, dass es sich um ein und das selbe Sujet handelt, das für die &#8220;modernere&#8221; Variante nur geringfügig bearbeitet wurde. Aus diesem Grund habe ich im Mai diesen Jahres eine <a href="http://linz.gruene.at/themen/gruene-kommunalpolitik/gruene-kommunalpolitik-details/news/verdacht-auf-verstoss-gegen-das-verbotsgesetz-gruene-linz-uebermitteln-sachverhaltsdarstellung-an-s/" target="_blank">Sachverhaltsdarstellung</a> an die Staatsanwaltschaft übermittelt, weil für uns der dringende Verdacht besteht, dass es sich hierbei um einen Verstoß  gegen das Verbotsgesetz handelt. Die Staatsanwaltschaft sollte das in Hinblick auf das Verbotsgesetz bzw.  auf die strafrechtliche Relevanz prüfen (vgl. dazu <a href="http://derstandard.at/1271375974138/Burschenschafter-Vortrag-Linzer-Gruene-schalten-Staatsanwalt-ein" target="_blank">Artikel der APA auf derstandard.at</a>).<span id="more-1203"></span></p>
<div id="attachment_1210" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2010/11/oesterreich_arminia.jpg" rel="lightbox[1203]"><img class="size-thumbnail wp-image-1210" title="oesterreich" src="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2010/11/oesterreich_arminia-150x150.jpg" alt="Österreich, 17. November 2010" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Österreich, 17. November 2010</p></div>
<p>Das hat die Staatsanwaltschaft dann auch getan, wie unter anderem <a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/art4,506669" target="_blank">nachrichten.at/apa</a> und <a href="http://www.stopptdierechten.at/2010/11/17/linz-verfahren-gegen-burschenschaft-eingestellt/" target="_blank">stopptdierechten.at</a> berichten. Ergebnis: Verfahren eingestellt, eine Wiederbetätigung nach § 3g Verbotsgesetz sei nicht „erweislich“ gewesen. Weitere Informationen wurden mir von Seiten der Staatsanwaltschaft bislang nicht übermittelt. Die Tageszeitung Österreich berichtet in der heutigen Ausgabe (siehe nebenstehender Artikel), dass es sich auch laut Staatsanwaltschaft bei diesem Sujet um &#8220;Nazisymbolik&#8221; handle (immerhin wurde das Sujet nicht zum ersten Mal in diesen Kreisen verwendet), aber sie meint: &#8220;Der Vorsatz des Veranstalters zur Wiederbetätigung war nicht nachzuweisen.&#8221;</p>
<p>Besondere kommunalpolitische Relevanz für Linz hat diese ganze Angelegenheit unter  anderem  auch deswegen, weil Freiheitliche wie Sicherheitsstadtrat   Detlef Wimmer oder der Gemeinderat Markus Hein (sogar als Vorsitzender)   bei dieser Burschenschaft korporiert sind.</p>
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		<title>Ein kleines Sommer-Update</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 08:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahnbrücke]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Parteienfinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Sommer hat es in sich: Aufregung um Kulturförderung, um die Zukunft der Eisenbahnbrücke, um die Finanzen der Parteien. Grund genug also, um wieder einmal einen kleinen Blogbeitrag zu verfassen. Beginnen wir bei der Kultur. Seit 15 Jahren gibt es &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2010/08/ein-kleines-sommer-update/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sommer hat es in sich: Aufregung um Kulturförderung, um die Zukunft der Eisenbahnbrücke, um die Finanzen der Parteien. Grund genug also, um wieder einmal einen kleinen Blogbeitrag zu verfassen.</p>
<p>Beginnen wir bei der Kultur. Seit 15 Jahren gibt es in Oberösterreich den &#8220;<a href="http://www.kupf.at/innovationstopf" target="_blank">Innovationstopf</a>&#8220;, für den das Land OÖ Fördergeld zur Verfügung stellt (aktuell handelt es sich um jährlich 75.000 Euro). Verwaltet wird diese Fördersumme von der Kulturplattform (KUPF) OÖ, vergeben werden die Gelder von einer <a href="http://kupf.at/jurierte_projekte_2010" target="_blank">Jury</a>. So weit, so schön und vorbildlich. Bis jetzt wurden vom Land OÖ die durch die Jury ausgewählten Projekte auch immer akzeptiert &#8211; bis sich eines Tages Projekte kritisch mit der Linzer Stadtwache (<a href="http://stadtwache.at" target="_blank">stadtwache.at</a> / <a href="http://stadtwachelinz.at" target="_blank">stadtwachelinz.at</a> &#8211; zur Zeit offline) auseinandersetzen wollten. Es riecht auf jeden Fall streng nach politischer Intervention, wenn man sich die <a href="http://zumutungen.at/sites/zumutungen.at/files/l09032_001_rs%5B1%5D.pdf" target="_blank">Anfrage der FPÖ</a> durchliest, die genau die genannten Projekte des Innovationstopfes zum Inhalt hat. Um den ganzen Sachverhalt nicht wiederholen zu müssen, verweise ich einfach auf die Website der KUPF, die eine <a href="http://www.zumutungen.at/chronologie" target="_blank">Chronologie der Ereignisse</a> zusammengestellt hat. Zumindest 832 Personen dürfte auch das Gefühl gehabt haben, dass hier etwas eventuell nicht ganz fein abgelaufen sein könnte, und haben die <a href="http://www.petitiononline.com/sonicht/petition.html" target="_blank">Petition &#8220;Für faire und transparente Fördergeldvergabe im Kulturland Oberösterreich&#8221;</a> unterschrieben.<span id="more-1007"></span></p>
<p>Was uns schon länger beschäftigt &#8211; und wohl noch viel länger beschäftigen wird &#8211; ist die Zukunft der Linzer Eisenbahnbrücke. Die TU Wien stellt in einem umfassenden <a href="http://linz.gruene.at/fileadmin/PDF/gutachten_eisenbahnbruecke.pdf" target="_blank">Gutachten</a> (PDF, 1,2MB) fest, dass die Eisenbahnbrücke am Ende ihrer Lebenszeit angelangt ist (weitere Informationen haben wir auf der <a href="http://linz.gruene.at/aktuelles/eisenbahnbruecke/" target="_blank">Website der Grünen Linz </a>zusammengefasst).  Laut dem Gutachten ist die Brücke &#8211; vorausgesetzt es werden laufende  Sanierungsmaßnahmen gesetzt &#8211; nur noch bis Ende 2012 befahrbar. Mittlerweile gibt es auch ein <a href="http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/art66,440406" target="_blank">zweites Gutachten des Bundesdenkmalamts</a>. Was in diesem Gutachten genau steht, kann nur erahnt werden &#8211; weil es bisher noch unter Verschluss gehalten wird. Letztendlich geht es aber um folgendes: Am Standort der jetzigen Eisenbahnbrücke braucht Linz eine leistungsfähige Donauüberquerung &#8211; für den motorisierten Individualverkehr, für die Öffis, für RadfahrerInnen und FußgängerInnen und nicht zuletzt für eine zweite Schienenachse. Zur Auswahl stehen also zur Zeit folgende Szenarien: Die Eisenbahnbrücke wird abgerissen und am selben Standort durch eine neue, leistungsfähigere Brücke ersetzt. Oder: Die Eisenbahnbrücke wird saniert (falls das überhaupt möglich ist, was im erstgenanntten Gutachten bezweifelt wird), daneben wird noch eine zweite Brücke errichtet (was den Sportplatz von Blau-Weiß Linz, den Gasthof Lindbauer und eine Kleingartensiedlung direkt betreffen könnte). Die Diskussion wird mit Veröffentlichung des zweiten Gutachtens wohl wieder neu starten.</p>
<p>Was uns ebenfalls im Sommer beschäftigt hat, sind die Finanzen der politischen Parteien &#8211; und vor allem die Spenden, die diese erhalten haben. Es scheint so, als ob endlich Bewegung in eine Novellierung des Parteiengesetzes, das wohl zu den korruptionsfreundlichsten Parteiengesetzen überhaupt gezählt werden darf, kommt. Unsere Grüne Bundesorganisation hat ihre <a href="http://www.gruene.at/index.php?id=101751" target="_blank">Finanzen und Spenden bereits veröffentlich</a>, an die anderen Parteien ist <a href="http://derstandard.at/1281829341741/Spenden-Oesterreich-laut-Gruenen-Lachnummer-wie-Albanien" target="_blank">der dringende Appell</a> gegangen, es uns gleichzutun. Mein lieber Kollege und Finanzreferent <a href="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2010/03/icon_facebook.jpg" rel="lightbox[1007]"><img class="alignnone size-full wp-image-802" title="icon_facebook" src="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2010/03/icon_facebook.jpg" alt="Facebook" width="12" height="12" /></a> <a href="http://www.facebook.com/michael.svoboda" target="_blank">Michael Svoboda</a> arbeitet aktuell übrigens intensiv daran, die Parteispenden, die wir in Linz erhalten haben, zusammenzufassen. Wenn er mit seinen umfangreichen Berechnungen fertig ist, werden wir sowohl die Spendenhöhe als auch die SpenderInnen natürlich lückenlos veröffentlichen.</p>
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		<title>Irgendwie ähnlich</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 09:26:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>severin mayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Linz]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den ersten Blick sind sich diese Bilder irgendwie ähnlich. Auf den zweiten sowieso. Fast könnte man meinen, dass die Linzer Burschenschaft Arminia Czernowitz bei ihrer Einladung das NS-Sujet als Vorlage genommen hat. Berühmtes Mitglied dieser Burschenschaft ist übrigens der &#8230; <a href="http://severinmayr.at/2010/05/irgendwie-aehnlich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img title="NS-Plakat" src="http://images.derstandard.at/t/12/2010/05/05/1271434935594.jpg" alt="NS-Plakat" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">NS-Plakat (Quelle: derstandard.at)</p></div>
<p>Auf den ersten Blick sind sich diese Bilder irgendwie ähnlich. Auf den zweiten sowieso. Fast könnte man meinen, dass die Linzer Burschenschaft Arminia Czernowitz bei ihrer Einladung das NS-Sujet als Vorlage genommen hat. Berühmtes Mitglied dieser Burschenschaft ist übrigens der Linzer FPÖ-Stadtrat Detlef Wimmer (vgl. dazu Artikel in <a class="size-thumbnail wp-image-851" href="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2010/05/oesterreich_100501.jpg" rel="lightbox[829]">Österreich</a> vom 1.5.2010), der in der aktuellen Causa zur Zeit noch recht ruhig ist. Für Medien dürfte er zumindest nicht erreichbar sein, wie zum Beispiel der <a class="size-thumbnail wp-image-853" href="http://severinmayr.at/wp-content/uploads/2010/05/kurier_100506.jpg" rel="lightbox[829]">Kurier</a> (6.5.2010) oder <a title="derstandard.at: Linzer Grüne schalten Staatsanwalt ein" href="http://derstandard.at/1271375974138/Burschenschafter-Vortrag-Linzer-Gruene-schalten-Staatsanwalt-ein" target="_blank">derstandard.at</a> (5.5.2010) berichten.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img title="Einladung Arminia Czernowitz (Quelle: derstandard.at)" src="http://images.derstandard.at/t/12/2010/05/05/1271434935816.jpg" alt="Einladung Arminia Czernowitz" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Einladung Arminia Czernowitz (Quelle: derstandard.at)</p></div>
<p>Wir haben gestern eine <a title="Grüne Linz übermitteln Sachverhaltsdarstellung an Staatsanwaltschaft " href="http://linz.gruene.at/themen/gruene-kommunalpolitik/gruene-kommunalpolitik-details/news/verdacht-auf-verstoss-gegen-das-verbotsgesetz-gruene-linz-uebermitteln-sachverhaltsdarstellung-an-s/" target="_blank">Sachverhaltsdarstellung</a> an die Staatsanwaltschaft übermittelt, weil der dringende Verdacht besteht, dass diese Einladung einen Verstoß gegen das Verbotsgesetz darstellt &#8211; so wurde dieses Sujet unter anderem für eine NSDAP-Veranstaltung im Jahr 1931 verwendet (Quelle: <a title="Landesarchiv Baden-Württemberg" href="https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/bild_zoom/zoom.php?bestand=10597&amp;id=1243365" target="_blank">Landesarchiv Baden-Württemberg</a>). Aber immerhin wurde bei der aktuellen Einladung das Hakenkreuz übermalt&#8230;</p>
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