Im Februar wurde die Gedenkstätte Mauthausen geschändet, rechte Störaktionen bei einer Demo gegen Rechts bleiben ungeahndet, bei den Befreiungsfeiern in Ebensee kommt es zu Vorfällen mit Neonazis, in Linz gibt es zu Beschmierungen von In Situ-Markierungen, die Polizei prügelt am 1. Mai auf linke DemonstrantInnen und PassantInnen ein (und wird vom Landeshauptmann dafür gelobt), die ÖVP will Vereinen, die gegen Polizeigewalt demonstrieren, die Subventionen streichen, ein Hotel beginnt jüdische Reservierungen abzulehnen, Strache weiß nicht, was 88 bedeutet und hat kein Problem damit, wenn jemand bei Nazi-Versandhäusern bestellt, gleichzeitig produziert seine Jugendorganisation hetzerische Sticker,…
Was kommt als nächstes?

Echt zu wild was derzeit in Österreich abgeht!
Gute Zusammenfassung!!
Pingback: Sonderpost: Pressekonferenz ‘Bündnis gegen Polizeibrutalität’ 8.Mai « [exposure]
Das frag ich mich auch schön langsam. Wenn gleichzeitig ein Parteivorsitzender unwidersprochen Neonazi-Verbrechen verharmlosen und öffentlich zur Kindesmisshandlung aufrufen darf, frag ich mich, was los ist in Österreich.
Ich bemühe mich jedenfalls, die Entwicklung so gut wie möglich zu dokumentieren und denke, das sollten alle – und es sind nicht wenige – tun, die die jüngsten Entwicklungen bedenklich finden. Jedenfalls sollten wir unabhängig von Parteizugehörigkeit langsam lernen, mit einer Stimme zu sprechen. Ansonsten kommen wir rüber wie ein kleines Häuflein Verzweifelter, das einer schweigenden Mehrheit gegenübersteht.
Die Presse hat in ihrer Ausgabe vom 15.5.2009 eine Chronologie Rechtsextremer Aktionen in Österreich veröffentlich.