Das Twitter-Experiment

In der gestrigen Gemeinderatssitzung habe ich zum ersten Mal versucht, live via Twitter zu berichten (vgl. dazu meinen Blogeintrag vom 12. März). Bei dieser Maßnahme zur Erhöhung der Transparenz politischer Entscheidungsprozesse habe ich einiges gelernt:

  • Die Kommunikation während der Sitzung ist schwierig, weil mich Fragen und Anregungen sowohl via Twitter, als auch via Facebook und als normales Mail erreichen. Da muss ich auf jeden Fall noch überlegen, wie ich den Ablauf optimieren kann…
  • Viele Fragen haben den genauen Inhalt von Anträgen betroffen. Für mich heißt das, dass in Zukunft die Anträge schon vor der Sitzung online sein müssen, damit die nötigen Informationen für alle Interessierten rechtzeitig und einfach abrufbar sind.
  • Erstaunt hat mich das hohe Interesse an dem, was im Gemeinderat passiert. Ich hätte bei weitem nicht mit so vielen BesucherInnen auf meinem Blog gerechnet.
  • Entweder sind die Tasten auf meinem Handy zu klein oder meine Daumen zu groß.

Zusammenfassend heißt das für mich: Es hat Spaß gemacht, aber es gibt noch viel zu verbessern. Ich bleibe der Idee des Gemeinderats-Twitters aber bei der nächsten Sitzung am 23. April auf jeden Fall treu und bedanke mich bei all jenen, die die Gemeinderatssitzung mitverfolgt haben. Für Rückmeldungen, wie ich die Liveberichterstattung noch verbessern kann, bin ich sehr dankbar!

3 Gedanken zu „Das Twitter-Experiment“

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